Loman ./. Wrede. Kein Prozess. Adolf Nagel, Droste zu Stromberg, hat wegen einer Forderung an Arndt Wrede in Lemgo diesem Schweine weggenommen. Als nun Bernd Loman aus Münster mit Schweinen nach Lemgo kam, ist er dort festgehalten und sind ihm seine Schweine abgenommen worden als Repressalie gegen das Vorgehen des Nagel. Um frei zu kommen hat sich Loman in Ölde 60 Thaler geliehen und diese dem Wrede gegeben. Er verlangt Rückzahlung und Ersatz seines Schadens. Der Rat in M. verwendet sich für ihn beim Grafen v. d. Lippe.
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Loman ./. Wrede. Kein Prozess. Adolf Nagel, Droste zu Stromberg, hat wegen einer Forderung an Arndt Wrede in Lemgo diesem Schweine weggenommen. Als nun Bernd Loman aus Münster mit Schweinen nach Lemgo kam, ist er dort festgehalten und sind ihm seine Schweine abgenommen worden als Repressalie gegen das Vorgehen des Nagel. Um frei zu kommen hat sich Loman in Ölde 60 Thaler geliehen und diese dem Wrede gegeben. Er verlangt Rückzahlung und Ersatz seines Schadens. Der Rat in M. verwendet sich für ihn beim Grafen v. d. Lippe.
B-C Civ, 1932
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
1613 - 1614
Darin: Briefwechsel zwischen dem Rat in Münster u. dem Grafen v.d. Lippe
Enthält: Erwähnt werden Jürgen Nagel, Sohn des Wolf N.; Sander Bodeker, Bote; Notar Johan Pelle gen. Campen in Lemgo; Adolf Hollenhagen, gräfl. lippischer Sekretär; Alexander Grote, Richter in Lemgo.
Enthält: Erwähnt werden Jürgen Nagel, Sohn des Wolf N.; Sander Bodeker, Bote; Notar Johan Pelle gen. Campen in Lemgo; Adolf Hollenhagen, gräfl. lippischer Sekretär; Alexander Grote, Richter in Lemgo.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:48 MEZ