Dienstreisen des Akademiedirektors Karl Hossinger 1962-1965
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AdK-O 0227
AdK-O Akademie der Künste (Ost)
Akademie der Künste (Ost) >> 02. Direktion >> 02.2. Externe Beziehungen, Erklärungen, Preise und Orden >> 02.2.3. Dienstreisen
1962 - 1965
Enthält: Korrespondenz, u.a. mit dem Zentralkomitee der SED und dem Ministerium für Kultur, Berichte, betr. folgende Reisen - CSSR/Prag, 3. - 6.10.1962: Eröffnung der Ausstellung "Gegenwartsdramatik der DDR" in Prag, Verhandlungen mit dem Direktor des Deutschen Kulturzentrums, Goldman; Besuch bei Leonie Askenazy-Mann; Kontakte zum Tschechoslowakischen Literaturmuseum, zum Institut für Geschichte der Kommunistischen Partei der CSSR; beiliegend: Abschrift des Testamentes von Egon Erwin Kisch; Text der Rede von Karl Hossinger zur Ausstellungseröffnung am 4.10.1962 - Vereinigte Arabische Republik/Kairo, 23.11. - 4.12.1962: u.a. Aufnahme von Verbindungen zu arabischen Kultur- und Kunstinstitutonen; beiliegend: Positionspapier "Der Hohe Rat für Künste, Literatur und soziale Wissenschaften", Arbeitspapier "Entwurf für ein Symposium zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Arabischen Vereinigten Republik; Text von Heinz Lüdecke Bildende Künstler aus der DDR; Schreiben von Willi Bredel an Karl Maron, bitte um Genehmigung einer Reise von Karl Hossinger in die Vereinigte Arabische Republik, 15.11.1962 - CSSR/Prag, 22. - 23.2.1963: Verhandlungen mit Botschaftsrat Rudolf Engel und dem Direktor des Deutschen Kulturzentrums, Goldmann, u.a. über Kontaktaufnahme zur tschechslowakischen Akademie der Künste, Weitergabe von Ausstellungen (u.a. "Gegenwartsdramatik der DDR"); Besuch des Tschechoslowakischen Literaturmuseums; beiliegend: Protokoll der Verhandlungen über die Durchführung der Zusammenarbeit der Deutschen Akademie der Wissenschaften und der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften für 1962; Entwurf einer Vereinbarung über Zusammenarbeit beider Akademien der Wissenschaften für die Jahre 1960-63 - Polen/Warschau, 27. - 29.5.1964: Besuch der Polnischen Akademie der Wissenschaften und Verhandlungen über gegenseitige Kontakte; beiliegend: Korrespondenz innerhalb der Akademie - CSSR/Prag, 9. - 11.10.1964 (gemeinsam mit Willi Bredel): Verhandlungen mit dem Literaturwissenschaftler Ladislav Stoll über Beziehungen zur Tscheschoslowakischen Akademie der Wissenschaften - CSSR/Prag und Marienbad, 4. - 8.4.1965: Verhandlungen mit Botschaftsrat Rudolf Engel, u.a. Aufstellung eines Goethe-Denkmals in Marienbad, Aufnahme von Kontakten zu tschechoslowakischen Kulturinstitutionen, Vorbereitung von Ausstellungen der Werke Heinrich Ehmsens; Gespräch mit Ladislav Stoll; beiliegend: Korrespondenz mit Rudolf Engel - Westdeutschland, 8. - 14.11.1965 (gemeinsam mit Ulrich Dietzel): Besuch der Bayrischen Akademie und Gespräch mit Graf von Podewils; Besuche bei Elisabeth Neumann-Viertel, Charlott Frank, den Erben von Leo Weismantel; Besuch der Deutschen Bibliothek Frankfurt/Main und des Schiller-Natonalmuseums Marbach; beiliegend: Korrespondenz mit Hans Theo Richter, Clemens Graf Podewils, Paul Raabe, Bernhard Zeller, Werner Weismantel, Februar-November 1965
Direktion
2 Mappen
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:02 MEZ