Gemeindearchiv Salmbach (Bestand)
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Gemeindearchiv Salmbach (Nutzung über die Gemeinde Engelsbrand), GA SAL
Kreisarchiv des Enzkreises (Archivtektonik) >> Stadt- und Gemeindearchive im Enzkreis
Vorwort: Der vorliegende Bestand umfasst das erhaltene und für archivwürdig befundene Schriftgut der ehemals selbständigen Gemeinde Salmbach. Er bildet eine abgeschlossene Abteilung innerhalb des Archivs der Gesamtgemeinde Engelsbrand, zu der Salmbach seit 1. Januar 1975 als Ortsteil gehört. Die Unterlagen wurden größtenteils im Mai/Juni 1996 als Depositum, d.h. unter Eigentumsvorbehalt der Gemeinde Engelsbrand, ins Kreisarchiv des Enzkreises übernommen. Sie sollen nach Beendigung der Erschließungsmaßnahme wieder in der Gemeinde, voraussichtlich in einem neuen Archivraum in der Grundschule in Grunbach, gelagert werden.
Das Gemeindearchiv umfasst insgesamt 1343 Archivalieneinheiten in 29 laufenden Regalmetern. Im Einzelnen setzt es sich aus 854 Akten (inklusive einzelner Karten, Karteien und Fotografien), 147 Bänden und 342 Rechnungseinheiten zusammen. In diesem Bestand sind 0,7 laufende Regalmeter (67 Archivalieneinheiten) Schriftgut der ehemaligen Volks- bzw. Hauptschule Salmbach aus dem Zeitraum von 1830 bis 1971 integriert. Dieser Teilbestand war ohne klare Trennung zusammen mit dem Gemeindearchiv gelagert.
Die ältesten Archivalien des bis 1817 zurückreichenden Bestandes entstammen überwiegend dem Bereich der Freiwilligen Gerichtsbarkeit. Gemeinderatsprotokolle sind ab 1861, Gemeinderechnungen ab 1873 erhalten. Immerhin 268 Archivalien stammen aus dem 19. Jahrhundert, 786 Einheiten entstanden zwischen 1901 und 1950. Weitere 289 Archivalien setzen nach 1950 ein. Der Bestand schließt prinzipiell 1974 mit dem Ende der kommunalen Selbständigkeit der Gemeinde Salmbach; einzelne in späterer Zeit von der Gesamtgemeinde Engelsbrand fortgeführte Archivalieneinheiten laufen darüber hinaus bis ins Jahr 1980.
Rund zwei Drittel der Archivalien, nämlich das eigentliche Gemeindearchiv ohne die Gemeinderechnungen, hat in den Monaten Juli und August 1996 der angehende Diplom-Archivar (FH) Matthias Grotz im Rahmen seiner Ausbildung für den gehobenen Archivdienst geordnet und verzeichnet. Seine archivarische Probearbeit wurde von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg mit der Note „sehr gut“ beurteilt. Einzelne Titelaufnahmen ergänzten Diplom-Archivarin (FH) Heike Sartorius und der Unterzeichner; erstere hat auch die Schulunterlagen bearbeitet. Die Gemeinderechnungen erschloss Ursula Reister, die auch das Findbuch-Layout leistete, in den Monaten Dezember 2003 bis Juni 2004, wofür Roberto Nicolini Entmetallisierungsarbeiten ausführte. Die Etikettierung des Gesamtbestandes nahm Yvonne Staps vor, Projektleitung und Gesamtredaktion des Findbuchs oblagen dem Unterzeichner.
Der Salmbacher Archivbestand ist eine Fundgrube für die heimatkundliche und wissenschaftliche Forschung wie auch für verwaltungsinterne Recherchen nach älteren, rechtlich noch bedeutsamen Vorgängen. Das vorliegende Findbuch erschließt als Hilfsmittel den Archivbestand, der EDV-gestützt verzeichnet wurde. In Anbetracht dessen, dass der Schwerpunkt der Erschließung bereits vor 1999 lag, findet in den Titelaufnahmen dieses Findbuchs die seinerzeit gültige Rechtschreibung Anwendung.
Als Grundlage für die Nutzung des Archivs hat der Gemeinderat Engelsbrand am 3. Juli 2003 eine Archivordnung erlassen, die in dieses Findbuch mit aufgenommen wurde. Ich danke der Gemeindeverwaltung Engelsbrand, namentlich Herrn Bürgermeister Frank Kreeb und Herrn Uwe Adler, für die gute Kooperation.
Pforzheim, im August 2004
Konstantin Huber
Leiter des Kreisarchivs
Weitere Informationen (ortsgeschichtlicher Überblick, Liste der Ortsvorsteher, Bestands- und Registraturgeschichte, Erläuterungen zur Ordnung, Gliederung und Verzeichnung des Gemeindearchivs, Indizes und Abkürzungsverzeichnis) finden Sie in der PDF-Version des gedruckten Findbuchs: https://www.enzkreis.de/Serviceportal/Was-erledige-ich-wo-/Findb%C3%BCcher-der-Stadt-und-Gemeindearchive.php?object=tx,2891.2.1&ModID=10&FID=2032.130.1&NavID=2032.13.1
Das Gemeindearchiv umfasst insgesamt 1343 Archivalieneinheiten in 29 laufenden Regalmetern. Im Einzelnen setzt es sich aus 854 Akten (inklusive einzelner Karten, Karteien und Fotografien), 147 Bänden und 342 Rechnungseinheiten zusammen. In diesem Bestand sind 0,7 laufende Regalmeter (67 Archivalieneinheiten) Schriftgut der ehemaligen Volks- bzw. Hauptschule Salmbach aus dem Zeitraum von 1830 bis 1971 integriert. Dieser Teilbestand war ohne klare Trennung zusammen mit dem Gemeindearchiv gelagert.
Die ältesten Archivalien des bis 1817 zurückreichenden Bestandes entstammen überwiegend dem Bereich der Freiwilligen Gerichtsbarkeit. Gemeinderatsprotokolle sind ab 1861, Gemeinderechnungen ab 1873 erhalten. Immerhin 268 Archivalien stammen aus dem 19. Jahrhundert, 786 Einheiten entstanden zwischen 1901 und 1950. Weitere 289 Archivalien setzen nach 1950 ein. Der Bestand schließt prinzipiell 1974 mit dem Ende der kommunalen Selbständigkeit der Gemeinde Salmbach; einzelne in späterer Zeit von der Gesamtgemeinde Engelsbrand fortgeführte Archivalieneinheiten laufen darüber hinaus bis ins Jahr 1980.
Rund zwei Drittel der Archivalien, nämlich das eigentliche Gemeindearchiv ohne die Gemeinderechnungen, hat in den Monaten Juli und August 1996 der angehende Diplom-Archivar (FH) Matthias Grotz im Rahmen seiner Ausbildung für den gehobenen Archivdienst geordnet und verzeichnet. Seine archivarische Probearbeit wurde von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg mit der Note „sehr gut“ beurteilt. Einzelne Titelaufnahmen ergänzten Diplom-Archivarin (FH) Heike Sartorius und der Unterzeichner; erstere hat auch die Schulunterlagen bearbeitet. Die Gemeinderechnungen erschloss Ursula Reister, die auch das Findbuch-Layout leistete, in den Monaten Dezember 2003 bis Juni 2004, wofür Roberto Nicolini Entmetallisierungsarbeiten ausführte. Die Etikettierung des Gesamtbestandes nahm Yvonne Staps vor, Projektleitung und Gesamtredaktion des Findbuchs oblagen dem Unterzeichner.
Der Salmbacher Archivbestand ist eine Fundgrube für die heimatkundliche und wissenschaftliche Forschung wie auch für verwaltungsinterne Recherchen nach älteren, rechtlich noch bedeutsamen Vorgängen. Das vorliegende Findbuch erschließt als Hilfsmittel den Archivbestand, der EDV-gestützt verzeichnet wurde. In Anbetracht dessen, dass der Schwerpunkt der Erschließung bereits vor 1999 lag, findet in den Titelaufnahmen dieses Findbuchs die seinerzeit gültige Rechtschreibung Anwendung.
Als Grundlage für die Nutzung des Archivs hat der Gemeinderat Engelsbrand am 3. Juli 2003 eine Archivordnung erlassen, die in dieses Findbuch mit aufgenommen wurde. Ich danke der Gemeindeverwaltung Engelsbrand, namentlich Herrn Bürgermeister Frank Kreeb und Herrn Uwe Adler, für die gute Kooperation.
Pforzheim, im August 2004
Konstantin Huber
Leiter des Kreisarchivs
Weitere Informationen (ortsgeschichtlicher Überblick, Liste der Ortsvorsteher, Bestands- und Registraturgeschichte, Erläuterungen zur Ordnung, Gliederung und Verzeichnung des Gemeindearchivs, Indizes und Abkürzungsverzeichnis) finden Sie in der PDF-Version des gedruckten Findbuchs: https://www.enzkreis.de/Serviceportal/Was-erledige-ich-wo-/Findb%C3%BCcher-der-Stadt-und-Gemeindearchive.php?object=tx,2891.2.1&ModID=10&FID=2032.130.1&NavID=2032.13.1
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Alle Rechte vorbehalten. Es gelten die Bestimmungen der Archivordnung der jeweiligen Gemeinde, über deren Verwaltung auch eine eventuelle Nutzung (nicht im Kreisarchiv) zu erfolgen hat. Der Nutzer stellt das Kreisarchiv des Enzkreises von Haftung bei der Verletzung von Rechten Dritter frei.
03.06.2025, 10:08 MESZ