Georg [Wegelin], Abt, sowie Prior und Konvent zu Weingarten verkaufen Christoph Mangolt, des Rats, und Elias Beutler, Apotheker, beide Bürger zu Ravensburg und Vögte der Barbara Kurtzin, Witwe des Dr. med. Oswald Jehlin daselbst, für 1000 fl einen jährlichen ablösbaren, zu Martini fälligen Ewigzins von 50 fl Ravensburger Währung unter Verpfändung der Höfe Kanzach und Berg. Beigelegt: Quittung (Papier, fleckig, mit 1 aufgedr. S.) des Jakob Jelin ("Ylin"), Bürger zu Ravensburg, für Abt Franciscus [Dietrich] von Weingarten über 50 fl Zins, die zu Martini 1631 fällig wurden, 9. März 1632 (Altsignatur: B 522 II U 1877). Quittung (Papier, fleckig, mit 2 aufgedr. S.) der Magdalena Opserin, Witwe des Jakob Yelin, des Rats und Oberbaumeister zu Ravensburg, und ihres Vogts Bernhard Beutler für Abt Dominicus [I. Laymann] von Weingarten betreffend Rückzahlung von 1000 fl Kapital und Zahlung von 50 fl Zins auf eine von Abt Georg [Wegelin] vor Martini 1601 ausgestellte Zinsverschreibung, 31. Dezember 1642 (Altsignatur: B 522 II U 1892).
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Georg [Wegelin], Abt, sowie Prior und Konvent zu Weingarten verkaufen Christoph Mangolt, des Rats, und Elias Beutler, Apotheker, beide Bürger zu Ravensburg und Vögte der Barbara Kurtzin, Witwe des Dr. med. Oswald Jehlin daselbst, für 1000 fl einen jährlichen ablösbaren, zu Martini fälligen Ewigzins von 50 fl Ravensburger Währung unter Verpfändung der Höfe Kanzach und Berg. Beigelegt: Quittung (Papier, fleckig, mit 1 aufgedr. S.) des Jakob Jelin ("Ylin"), Bürger zu Ravensburg, für Abt Franciscus [Dietrich] von Weingarten über 50 fl Zins, die zu Martini 1631 fällig wurden, 9. März 1632 (Altsignatur: B 522 II U 1877). Quittung (Papier, fleckig, mit 2 aufgedr. S.) der Magdalena Opserin, Witwe des Jakob Yelin, des Rats und Oberbaumeister zu Ravensburg, und ihres Vogts Bernhard Beutler für Abt Dominicus [I. Laymann] von Weingarten betreffend Rückzahlung von 1000 fl Kapital und Zahlung von 50 fl Zins auf eine von Abt Georg [Wegelin] vor Martini 1601 ausgestellte Zinsverschreibung, 31. Dezember 1642 (Altsignatur: B 522 II U 1892).
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 1651
B 522 II U 1568, U 1877, U 1892
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1601 November 9 (montag vor sanct Martins deß hayligen bischoffs tag)
28,8 x 61,4 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament 1 großes, 4 kleine Löcher
Aussteller: Georg [Wegelin], Abt, sowie Prior und Konvent zu Weingarten
Empfänger: Vögte der Barbara Kurtzin, Witwe des Dr. med. Oswald Jehlin
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., abg.
Aussteller: Georg [Wegelin], Abt, sowie Prior und Konvent zu Weingarten
Empfänger: Vögte der Barbara Kurtzin, Witwe des Dr. med. Oswald Jehlin
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., abg.
Beutler, Bernhard; Oberbaumeister
Beutler, Elias
Dietrich, Franz; Abt zu Weingarten
Jehlin, Oswald, Dr. med.
Jelin, Jakob
Jelin, Magdalena
Kurtz, Barbara
Laymann, Dominicus I.; Abt von Weingarten
Mangolt, Christoph
Opser, Magdalena
Wegelin, Georg; Abt von Weingarten
Weingarten, Dominikus I. Laymann; Abt, 1598-1673
Yelin, Jakob
Yelin, Magdalena
Berg RV
Kanzach : Berg RV
Ravensburg RV; Einwohner
Ravensburg RV; Oberbaumeister
Ravensburg RV; Ratsmitglieder
Ravensburg RV; Währung
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Weingarten RV; Kloster, Prior und Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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