Berichte von Ludwig Vincke über seine Reise durch Frankreich, Spanien, Portugal in Briefen an seine Eltern und Geschwister, 28.1.1802-22.1.1803, Geheftete Foliobögen mit Abschriften der (von Vincke nummerierten) Briefe Nr. 3,4,6,8-16,18-29; 158 Blätter; 35 x 21 cm; Tinte; verschiedene Hände (ergänzt durch Photos nach Or. in Stadt- und Landesbibliothek Dortmund Hds. 348)
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Berichte von Ludwig Vincke über seine Reise durch Frankreich, Spanien, Portugal in Briefen an seine Eltern und Geschwister, 28.1.1802-22.1.1803, Geheftete Foliobögen mit Abschriften der (von Vincke nummerierten) Briefe Nr. 3,4,6,8-16,18-29; 158 Blätter; 35 x 21 cm; Tinte; verschiedene Hände (ergänzt durch Photos nach Or. in Stadt- und Landesbibliothek Dortmund Hds. 348)
A IV 35 I
V 105 Nachlass Ludwig Freiherr Vincke
Nachlass Ludwig Freiherr Vincke >> 1. Ludwig Vincke >> 1.4. Persönliche Angelegenheiten
1802 - 1803
Enthaeltvermerke: Enthält: (Dienst-)Reise Vinckes mit wechselnder Begleitung, überwiegend mit seinem Freund Hecht, zum Ankauf von Schafen in Spanien: von Berlin nach Paris (dortige aktuelle politische und wirtschaftliche Situation; Treffen mit in Paris lebenden Deutschen/Preußen; Präsentation mit dem preußischen Gesandten Lucchesini und anderen vor Napoleon und Teilnahme am Mittagessen in den Tuillerien; Besuch der Nationalschäferei in Rambouillet, von St. Cloud, Sevres u. a.), Bordeaux (wirtschaftlicher Niedergang durch Revolutionskriege, extremer Winter mit Hochwasser der Garonne, Duell des ehemaligen Kommilitonen Hammerstein), Bayonne, Bilbao, Burgos, Madrid (”unter allen Haupt- und Residenzstädten die armseligste und traurigste“; Beschreibung von Rückständigkeit, Armut, Korruption, Grenz- und Zollproblemen im spanischen Reich), Trujillo (Ankauf von Schafherden für deutsche Züchter), Aranjuez (Vorstellung am königlichen Hof), Bilbao (Einschiffung der Schafherden); Weiterreise über Santander und Oviedo nach Portugal (Porto, Coimbra, Lissabon, Cintra; Beschreibung moderner (Bau-)Maßnahmen Pombals, aber auch des Schmutzes in den portugiesischen Städten), über Sevilla, Jerez, Cadiz (Handelsgebräuche, besonders mit den Kolonien; Werften; Folgen der vorangegangenen Epidemie), Gibraltar, Malaga (Obst- und Gemüseanbau), Granada (verfallende Alhambra u. a.), Alicante, Valencia (Huertas), Sagunt (Treffen auf den reisenden königlichen Hof, Beschreibung des nicht zeitgemäßen Reiseaufwandes), Barcelona, Perpignan nach Marseilles, Lyon, Genf, Neufchatel [bricht hier ab]; Beschreibung der Probleme des Schafankaufs und -transports und der Reiseschwierigkeiten generell; Merkwürdigkeiten von Land und Leuten, Klima, Geschichte, neueren Entwicklungen und aktuellen Ereignissen, Kultur, Wirtschaft, Landwirtschaft, Sehenswürdigkeiten, Kontakten u. a., häufig im direkten Vergleich zur Situation in Preußen; Lob auf die Hilfsbereitschaft der preußischen Gesandten und Konsuln und der ansässigen deutschen Kaufleute; Originalbriefe der Schwester Charlotte von Vincke zugeordnet unter Nachlass Ludwig Freiherr Vincke Nr. 974, weitere Abschriften bzw. Fotokopien unter Nachlass Ludwig Freiherr Vincke Nr. 566; Rechnungsbelege sowie Material zu Vorbereitung und Abschluss der Reise unter Nachlass Ludwig Freiherr Vincke Nr. 563-571, Manuskript (für Veröffentlichung?) ”Die Merinos in Spanien und Skizze einer zu deren Ankauf unternommenen Reise“ unter Nachlass Ludwig Freiherr Vincke Nr. 570
Sachakte
Spanien
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:14 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.4. Nachlässe und Sammlungen (V) (Tektonik)
- 4.4.1. Nachlässe und Sammlungen von einzelnen Personen (Tektonik)
- Nachlass Ludwig Freiherr Vincke (Bestand)
- 1. Ludwig Vincke (Gliederung)
- 1.4. Persönliche Angelegenheiten (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International