1.) Ein Burglehen zu Gudensberg [Stadt, Schwalm-Eder-Kr.], wozu neun Pfund Geld, jährlich zu Haddamar [Stadtteil von Fritzlar, Schwalm-Eder-Kr.] a...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 14, 11383
A I u, Scheffer sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Scheffer, Nr. 8
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe F >> Fa-Fl >> Fischer genannt Walther
1687 November 04
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Ein Burglehen zu Gudensberg [Stadt, Schwalm-Eder-Kr.], wozu neun Pfund Geld, jährlich zu Haddamar [Stadtteil von Fritzlar, Schwalm-Eder-Kr.] anfallend, gehören; 2.) im Dorf Haddamar und im Dorf Lohne [Stadtteil von Fritzlar, Schwalm-Eder-Kr.] von jedem Haus ein Fastnachtshuhn und einen heiligen Abend zu fahren auf Weihnachten, mit allen Rechten, Gerechtigkeiten und Zubehör, wie die Lehen ehemals von der Familie von Elben zum Elberberg durch den Tod Konrads von Elben heimgefallen waren, als Mannlehen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Werner Fischer genannt Walther
Vermerke (Urkunde): Siegler: Werner Fischer genannt Walther
Belehnte/r: Werner und Balthasar Fischer genannt Walther, Söhne des verstorbenen Johann Helwig, für sich und der genannte Werner Fischer genannt Walther für die unmündigen Söhne seines verstorbenen Bruders Johann Ludwig, Johann Helwig, Johann Christoph und Johann Valentin Fischer genannt Walther
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Urkunden (Tektonik)
- Hessen (Tektonik)
- Landgräfliches Archiv (Hessen-Kassel) (Tektonik)
- Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] (Bestand)
- Aktivlehen (Gliederung)
- Personenbetreffe F (Gliederung)
- Fa-Fl (Gliederung)
- Fischer genannt Walther (Gliederung)