Ernennung und Dienstführung des Generalstaatschirurgen - auch Generalstaatssärzte bzw. Generalstabsärzte - der Armee und Chefs des (Militär-) Medizinalwesens sowie der Divisionsgeneralchirurgen bzw. Generaldivisionsärzte
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I. HA Rep. 76, VIII A Nr. 1627
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 14 Ältere Medizinalregistratur >> 14.10 Militärärzte und Feldapotheken (1810-1904)
Mai 1815 - Sep. 1904
Enthält u. a.:
- Interimistische Vertretung der Geschäfte des Generalstaatschirurgen Dr. Johann Friedrich Goercke durch die Oberstaatschirurgen Welle und Dr. Schulz, Mai 1815
- Ernennung des 2. Leibarztes, des Generalchirurgen Dr. Johann Wilhelm von Wiebel zum avisierten Nachfolger und Gehilfen des Generalstaatschirurgen Dr. Johann Friedrich Goercke wegen Alterschwäche und zur Unterstützung Wiebels den zum 2. Genaralstaatschirurgen der Armee ernannten Divisionsgeneralchirurgen Dr. Büttner, Paris, 9. Aug. 1815
- Ablehnung einer Beschäftigung des Geheimen Medizinalrats, Professor Dr. Karl Ferdinand (ab 1826 von) Graefe im Kriegsministerium oder im Ministerium des Innern und Gewährung seines als Divisionsgeneralchirurg bezogenen Gehalts von 1.500 Reichstalern letztmalig für das Jahr 1816, Karlsbad, 30. Juli 1816
- Bestimmung von Kriegsgerichten, dem Rang entsprechend besetzt, als Gerichtsstand für Generaldivisionsärzte in Kriminal- und Injuriensachen, Jan. 1822
- Versetzung des Generalstaatsarztes Dr. Johann Friedrich Goercke in den Ruhestand und Ernennung des Leibarztes Dr. Johann Wilhelm von Wiebel zum wirklichen 1. Generalstaatsarzt der Armee und Chef des Medizinalwesens, Potsdam, 12. Mai 1922
- Ernennung des Generaldivisionsarztes Dr. Johann Nepomuk Rust zum Generalstaatsarzt der Armee, Berlin, 6. Aug. 1822
- Vertretung der Geschäfte des Generalstaatsarztes Dr. Johann Wilhelm von Wiebel durch den 2. Generalstaatsarzt Dr. Büttner, Sep. 1822
- Prädikat"Hochwohlgeboren"für den Generaldivisionsarzt des 5. Armeecorps in Posen Dr. Schickart und dessen Zurechtweisung wegen seines unangebrachten Benehmens und ungehörigen Tons gegenüber der Regierung in Breslau durch den Generalstaatsarzt. Verwendung des Prädikats"Hochwohlgeboren"für die Generaldivisionsärzte durch die vorgesetzten Militärbehörden, Sep.- Dez. 1823
- Regelung der Vertretung der Geschäfte des den König nach Teplitz begleitenden 1. Generalstaatsarztes Dr. Johann Wilhelm von Wiebel und des zur Wiederherstellung seiner Gesundheit ebenfalls abwesenden 2. Generalstaatsarztes Dr. Büttner durch den Generalstaatsarzt Dr. Karl Ferdinand von Graefe, Juli 1830
- Ernennung des 2. Generalstabsarztes Dr. Johann Karl Jakob Lohmeyer [Lohmeier] zum 1. Generalstabsarzt der Armee und Chef des gesamten Militärmedizinalwesens sowie des zeitweiligen Generalarztes Dr. Heinrich Gottfried Grimm zum 2. Generalstabsarzt mit Obersten-Rang, Berlin, 12. Jan. 1847
- Sechswöchiger Erholungsurlaub ab dem 5. September 1867 für den Generalstabsarzt Dr. Heinrich Gottfried Grimm und dessen Vertretung als Chef des Militärmedizinalwesens durch den Generalarzt und Subdirektor des Medizinisch-chirurgischen Friedrich-Wilhelms-Instituts Dr. Gottfried Friedrich Franz Loeffler, Sep. 1867
- Einrichtung einer direkt dem Kriegsministerium unterstellten Militärmedizinalabteilung unter der Leitung des Generalstabsarztes der Armee ab dem 1. Oktober 1868 und Einstellung der Funktion des Medizinalstabs der Armee, Juli/Sep. 1868
- Übertragung der Befugnisse des Generalstabsarztes der Armee bezüglich der Beschäftigung und Ausbildung der Militärärzte im Charité-Krankenhaus sowie deren Disziplinarbeaufsichtigung und des sich daraus ergebenden Verkehrs mit der Charité-Direktion auf den jeweiligen Subdirektor des Medizinisch-chirurgischen Friedrich-Wilhelms-Instituts, Sep. 1869
- Pensionierung des Generalstabsarztes Dr. Heinrich Gottfried Grimm und Ernennung des Generalarztes Dr. Gustav Adolf von Lauer zum Generalstabsarzt der Armee und Chef des Militärmedizinalwesens, Berlin, 13. Dez. 1879, Veröffentlichung im Militär-Wochenblatt (Nr. 103 vom 20. Dez. 1867) nicht aber im Staatsanzeiger. Regelung der Amtsgeschäfte, Dez. 1879 - April 1880
- Lösung des Dienstverhältnisses zwischen dem Generalstabsarzt Dr. Heinrich Gottfried Grimm und der Medizinalabteilung des Ministeriums der geistlichen-, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten, Entbehrlichkeit eines Dimissionale, Feb. 1880
- Vierwöchige Inspektionsreise des Generalstabsarztes Dr. Alwin Gustav Edmund von Coler in den Bezirk des VII., VIII., X., XI. und XVI. Armeecorps, Mai 1890
- Inspektionsreise des Generalstabsarztes Dr. Alwin Gustav Edmund von Coler in den Bezirk des X. bzw. VII. und IX. Armeecorps, Aug. 1890
- Vierwöchige Besichtigungsreise des Generalstabsarztes Dr. Alwin Gustav Edmund von Coler in den Bezirk des I., II. und XVII. Armeecorps, Mai 1891
- Abwesenheitsmeldungen Generalstabsarztes der Armee, Dr. Rudolf von Leuthold, an den Minister der geistlichen-, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten, März, Mai, Aug., Sep. 1904.
- Interimistische Vertretung der Geschäfte des Generalstaatschirurgen Dr. Johann Friedrich Goercke durch die Oberstaatschirurgen Welle und Dr. Schulz, Mai 1815
- Ernennung des 2. Leibarztes, des Generalchirurgen Dr. Johann Wilhelm von Wiebel zum avisierten Nachfolger und Gehilfen des Generalstaatschirurgen Dr. Johann Friedrich Goercke wegen Alterschwäche und zur Unterstützung Wiebels den zum 2. Genaralstaatschirurgen der Armee ernannten Divisionsgeneralchirurgen Dr. Büttner, Paris, 9. Aug. 1815
- Ablehnung einer Beschäftigung des Geheimen Medizinalrats, Professor Dr. Karl Ferdinand (ab 1826 von) Graefe im Kriegsministerium oder im Ministerium des Innern und Gewährung seines als Divisionsgeneralchirurg bezogenen Gehalts von 1.500 Reichstalern letztmalig für das Jahr 1816, Karlsbad, 30. Juli 1816
- Bestimmung von Kriegsgerichten, dem Rang entsprechend besetzt, als Gerichtsstand für Generaldivisionsärzte in Kriminal- und Injuriensachen, Jan. 1822
- Versetzung des Generalstaatsarztes Dr. Johann Friedrich Goercke in den Ruhestand und Ernennung des Leibarztes Dr. Johann Wilhelm von Wiebel zum wirklichen 1. Generalstaatsarzt der Armee und Chef des Medizinalwesens, Potsdam, 12. Mai 1922
- Ernennung des Generaldivisionsarztes Dr. Johann Nepomuk Rust zum Generalstaatsarzt der Armee, Berlin, 6. Aug. 1822
- Vertretung der Geschäfte des Generalstaatsarztes Dr. Johann Wilhelm von Wiebel durch den 2. Generalstaatsarzt Dr. Büttner, Sep. 1822
- Prädikat"Hochwohlgeboren"für den Generaldivisionsarzt des 5. Armeecorps in Posen Dr. Schickart und dessen Zurechtweisung wegen seines unangebrachten Benehmens und ungehörigen Tons gegenüber der Regierung in Breslau durch den Generalstaatsarzt. Verwendung des Prädikats"Hochwohlgeboren"für die Generaldivisionsärzte durch die vorgesetzten Militärbehörden, Sep.- Dez. 1823
- Regelung der Vertretung der Geschäfte des den König nach Teplitz begleitenden 1. Generalstaatsarztes Dr. Johann Wilhelm von Wiebel und des zur Wiederherstellung seiner Gesundheit ebenfalls abwesenden 2. Generalstaatsarztes Dr. Büttner durch den Generalstaatsarzt Dr. Karl Ferdinand von Graefe, Juli 1830
- Ernennung des 2. Generalstabsarztes Dr. Johann Karl Jakob Lohmeyer [Lohmeier] zum 1. Generalstabsarzt der Armee und Chef des gesamten Militärmedizinalwesens sowie des zeitweiligen Generalarztes Dr. Heinrich Gottfried Grimm zum 2. Generalstabsarzt mit Obersten-Rang, Berlin, 12. Jan. 1847
- Sechswöchiger Erholungsurlaub ab dem 5. September 1867 für den Generalstabsarzt Dr. Heinrich Gottfried Grimm und dessen Vertretung als Chef des Militärmedizinalwesens durch den Generalarzt und Subdirektor des Medizinisch-chirurgischen Friedrich-Wilhelms-Instituts Dr. Gottfried Friedrich Franz Loeffler, Sep. 1867
- Einrichtung einer direkt dem Kriegsministerium unterstellten Militärmedizinalabteilung unter der Leitung des Generalstabsarztes der Armee ab dem 1. Oktober 1868 und Einstellung der Funktion des Medizinalstabs der Armee, Juli/Sep. 1868
- Übertragung der Befugnisse des Generalstabsarztes der Armee bezüglich der Beschäftigung und Ausbildung der Militärärzte im Charité-Krankenhaus sowie deren Disziplinarbeaufsichtigung und des sich daraus ergebenden Verkehrs mit der Charité-Direktion auf den jeweiligen Subdirektor des Medizinisch-chirurgischen Friedrich-Wilhelms-Instituts, Sep. 1869
- Pensionierung des Generalstabsarztes Dr. Heinrich Gottfried Grimm und Ernennung des Generalarztes Dr. Gustav Adolf von Lauer zum Generalstabsarzt der Armee und Chef des Militärmedizinalwesens, Berlin, 13. Dez. 1879, Veröffentlichung im Militär-Wochenblatt (Nr. 103 vom 20. Dez. 1867) nicht aber im Staatsanzeiger. Regelung der Amtsgeschäfte, Dez. 1879 - April 1880
- Lösung des Dienstverhältnisses zwischen dem Generalstabsarzt Dr. Heinrich Gottfried Grimm und der Medizinalabteilung des Ministeriums der geistlichen-, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten, Entbehrlichkeit eines Dimissionale, Feb. 1880
- Vierwöchige Inspektionsreise des Generalstabsarztes Dr. Alwin Gustav Edmund von Coler in den Bezirk des VII., VIII., X., XI. und XVI. Armeecorps, Mai 1890
- Inspektionsreise des Generalstabsarztes Dr. Alwin Gustav Edmund von Coler in den Bezirk des X. bzw. VII. und IX. Armeecorps, Aug. 1890
- Vierwöchige Besichtigungsreise des Generalstabsarztes Dr. Alwin Gustav Edmund von Coler in den Bezirk des I., II. und XVII. Armeecorps, Mai 1891
- Abwesenheitsmeldungen Generalstabsarztes der Armee, Dr. Rudolf von Leuthold, an den Minister der geistlichen-, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten, März, Mai, Aug., Sep. 1904.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:32 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- STAATSOBERHAUPT UND OBERSTE STAATSBEHÖRDEN, MINISTERIEN UND ANDERE ZENTRALBEHÖRDEN PREUSSENS AB 1808 (Tektonik)
- Kultus (Geistliche, Unterrichts- und Medizinalverwaltung) (Tektonik)
- Kultusministerium (Bestand)
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