Presseamt beim Vorsitzenden des Ministerrates (Bestand)
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BArch DC 9
call number: DC 9
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Ministerrat, zentrale Kommissionen und Ämter
(1949-1952) 1952-1990
Bearbeitungshinweis: Die Überlieferung liegt im Bestand DC 9 vor.
Bestandsbeschreibung: Zusammengefaßter Bestand der Überlieferung folgender Institutionen:
Aug. - Okt. 1949 DWK, HV für Information
1949 - 1952 Amt für Information beim Ministerpräsidenten
1952 - 1989 Presseamt beim MR
Nov. 1989 - April 1990 Presse- und Informationsdienst der Reg. der DDR (PIDR)
April - Okt. 1990 Min. für Medienpolitik Zentrales weisungsberechtigtes staatl. Organ zur Information der Öffentlichkeit; politisch-administrative Kontrolle über alle periodisch erscheinenden Presseerzeugnisse der DDR (Lizensierung und Registrierung aller Zeitungen und Zeitschriften); Weisungsrecht im Auftrag des Vorsitzenden des MR gegenüber den staatl. Nachrichten- und Fotoagenturen; die Überlieferung vor 1953 muß als verloren gelten.
Erschließungszustand: Abgabeverzeichnis
Lizenzbuch für Lizenzakten (numerisch nach Lizenznummern geordnet)
Zitierweise: BArch DC 9/...
Bestandsbeschreibung: Zusammengefaßter Bestand der Überlieferung folgender Institutionen:
Aug. - Okt. 1949 DWK, HV für Information
1949 - 1952 Amt für Information beim Ministerpräsidenten
1952 - 1989 Presseamt beim MR
Nov. 1989 - April 1990 Presse- und Informationsdienst der Reg. der DDR (PIDR)
April - Okt. 1990 Min. für Medienpolitik Zentrales weisungsberechtigtes staatl. Organ zur Information der Öffentlichkeit; politisch-administrative Kontrolle über alle periodisch erscheinenden Presseerzeugnisse der DDR (Lizensierung und Registrierung aller Zeitungen und Zeitschriften); Weisungsrecht im Auftrag des Vorsitzenden des MR gegenüber den staatl. Nachrichten- und Fotoagenturen; die Überlieferung vor 1953 muß als verloren gelten.
Erschließungszustand: Abgabeverzeichnis
Lizenzbuch für Lizenzakten (numerisch nach Lizenznummern geordnet)
Zitierweise: BArch DC 9/...
Presseamt beim Vorsitzenden des Ministerrates, 1953-1990
2992 Aufbewahrungseinheiten; 89,7 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: SAPMO DY 30 Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
Amtliche Druckschriften: Presseinformationen Amt für Information, Presseamt und Regierungspressedienst: 1950-1990
Literatur: Bulletin "Presse der Sowjetunion" seit Febr. 1950
Holzweißig, Gunter: DDR-Presse unter Parteikontrolle. Kommentierte Dokumentation, Bonn 1991 (= Analysen und Berichte des Gesamtdeutschen Instituts Nr. 3/1991)
Amtliche Druckschriften: Presseinformationen Amt für Information, Presseamt und Regierungspressedienst: 1950-1990
Literatur: Bulletin "Presse der Sowjetunion" seit Febr. 1950
Holzweißig, Gunter: DDR-Presse unter Parteikontrolle. Kommentierte Dokumentation, Bonn 1991 (= Analysen und Berichte des Gesamtdeutschen Instituts Nr. 3/1991)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ