Buchner, Max (Bestand)
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BArch N 1088
call number: N 1088
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> B
1910-1941
Geschichte des Bestandsbildners: Lebensdaten
14.9.1881 geboren in München
Studium der Geschichtswissenschaften an der Universität München
1911-1919 Privatdozent für neuere Geschichte
ab 1924 Herausgeber der „Gelben Hefte" (historische und politische Zeitschrift für das katholische Deutschland)
Wirken gegen den politischen Katholizismus
Führer der katholischen Gruppe der Deutschnationalen Volkspartei
1926 ordentlicher Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Würzburg
1936-1941 Ordinarius für Geschichte an der Universität München
8.4.1941 gestorben in München
Bestandsbeschreibung: Historische und politische Korrespondenz, u.a. als Führer der Katholischen Gruppe der DNVP und Herausgeber der Gelben Hefte; Schriftwechsel in Universitätsangelegenheiten und überStudentenverbindungen. (Stand: 1977)
Inhaltliche Charakterisierung: Der größte Teil des Nachlasses Buchner gelangte im April 1962 in das Bundesarchiv. Die von Professor Buchner in drei Serien jeweils alphabetisch abgelegte Korrespondenz (Nr. 1-108) war bereits durch eine Liste erschlossen:
A. Blaue Kapseln („Autoritäten")
B. Rote Kapseln
C. Umschläge
Die Korrespondenz enthält auch die überwiegend stenographischen Briefkonzepte Buchners.
Nach dem Tod von Frau Buchner konnte das Bundesarchiv im Jahr 1983 weitere Korrespondenz, persönliche Unterlagen und eine Reihe von Publikationen Buchners übernehmen. Erwähnenswert ist die Korrespondenz Buchners mit Wilhelm II. und Hermine, sowie die komplette Reihe „Gelbe Hefte" 1924-1941, deren Herausgeber Max Buchner war. „Gelbe Hefte" und Bücher haben in der Bibliothek Aufstellung gefunden.
Die 1983 hinzugekommene Korrespondenz wurde - soweit möglich - den bereits vorhandenen Bänden zugeordnet; der Rest ist als Nr. 109-122 verzeichnet worden. Der Zusammenhang mit den bereits indizierten Korrespondenzreihen A-C ist durch ergänzende Indizierung und entsprechende Hinweise evident.
Koblenz, 1984
Loenartz
Zitierweise: BArch N 1088/...
14.9.1881 geboren in München
Studium der Geschichtswissenschaften an der Universität München
1911-1919 Privatdozent für neuere Geschichte
ab 1924 Herausgeber der „Gelben Hefte" (historische und politische Zeitschrift für das katholische Deutschland)
Wirken gegen den politischen Katholizismus
Führer der katholischen Gruppe der Deutschnationalen Volkspartei
1926 ordentlicher Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Würzburg
1936-1941 Ordinarius für Geschichte an der Universität München
8.4.1941 gestorben in München
Bestandsbeschreibung: Historische und politische Korrespondenz, u.a. als Führer der Katholischen Gruppe der DNVP und Herausgeber der Gelben Hefte; Schriftwechsel in Universitätsangelegenheiten und überStudentenverbindungen. (Stand: 1977)
Inhaltliche Charakterisierung: Der größte Teil des Nachlasses Buchner gelangte im April 1962 in das Bundesarchiv. Die von Professor Buchner in drei Serien jeweils alphabetisch abgelegte Korrespondenz (Nr. 1-108) war bereits durch eine Liste erschlossen:
A. Blaue Kapseln („Autoritäten")
B. Rote Kapseln
C. Umschläge
Die Korrespondenz enthält auch die überwiegend stenographischen Briefkonzepte Buchners.
Nach dem Tod von Frau Buchner konnte das Bundesarchiv im Jahr 1983 weitere Korrespondenz, persönliche Unterlagen und eine Reihe von Publikationen Buchners übernehmen. Erwähnenswert ist die Korrespondenz Buchners mit Wilhelm II. und Hermine, sowie die komplette Reihe „Gelbe Hefte" 1924-1941, deren Herausgeber Max Buchner war. „Gelbe Hefte" und Bücher haben in der Bibliothek Aufstellung gefunden.
Die 1983 hinzugekommene Korrespondenz wurde - soweit möglich - den bereits vorhandenen Bänden zugeordnet; der Rest ist als Nr. 109-122 verzeichnet worden. Der Zusammenhang mit den bereits indizierten Korrespondenzreihen A-C ist durch ergänzende Indizierung und entsprechende Hinweise evident.
Koblenz, 1984
Loenartz
Zitierweise: BArch N 1088/...
Buchner, Max, 1881-1941
130 Aufbewahrungseinheiten; 4,3 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Besondere Benutzungsbedingungen: Die Benutzung unterliegt keinen anderen Beschränkungen als der Beachtung von Persönlichkeitsschutzrechten Betroffener und Schutzwürdiger Belange Dritter.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ