U 958a
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Urkunden (U), U 958a
Urkunden (U)
Urkunden (U)
1660 Dezember 6
Regest: Vor Jacob Voetz und Matthieß von Reeßwiech, Schöffen der Stadt Kalkar (Calcar), sowie ihrem Richter verkaufen Mechteldt Dreeek, Wwe. von Johan Hardenberg, Peter Dreeck und Peter ter Tauwen als Mann und Momber seiner Frau Kerstgen Dreeek gegen eine Summe Geld an Peter Eickers und dessen Frau, die wiederum an Thönniß Diemers und dessen Frau die Behausung, die an der Ecke neben dem Kirchraster gegenüber der Moyses- oder Sartzstegen in der Monstrasse liegt, wie von altersher begrenzt und mit allen Rechten. Belastet ist die Behausung mit jährlich 1 ½ Gg. an die Kalkarer Vikare, mit 1 Pfund Wachs und 6 Pfund Unschlitt (Ungel) für Kerzen an die Mutterkirche, mit 1 Gg. an die St. –Anthonij-Gilde sowie mit 1 Hornschen G. an die Kirche zu Alt-Kalkar (Alden Calcar), welche Belastungen Thonnis Diemer übernimmt, sonst aber ist sie freieigenes Erbe. Die Erben Dreeck leisten Verzicht gegenüber Hendrich Eickers bzw. Thonniß. Siegler: die Schöffen mit ihrem Schöffensiegel. Rein. Lengell, Secretarius.
Siegelkommentar: Zerdrücktes Siegel
Siegelkommentar: Zerdrücktes Siegel
Original Pergament
Urkunden
Gebührenvermerk: Schöffen 20 St., Secretarius 20 St., Bote 2 St. Auf der Rückseite Vermerk: Janneß Dimmerß im Namen seines Vaters und Johannes Stevens verkaufen das Haus an Dietherich Vroschluß, Kalkar 1705 Jan. 10.; Nachtrag aus der Auktion 1996
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:16 MEZ