Vor dem Notare hat Cuntze Schadewlff, Bürger zu Kassel, eine jährlich zu Michaelis an den Küster zu entrichtende Rente von einem Limeß Schlagsal (...
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Urk. 34, 105
Urk. 34, A II, Kassel Martinsstift
Urk. 34 Martinsstift Kassel - [ehemals: A II]
Martinsstift Kassel - [ehemals: A II] >> 1475-1499
1488 Oktober 11
Not.-Instr. des kaiserl. Notars und Klerikers Johannes Velhabir von Kassel, Pergt. mit dem Signete des Notars. - Rückw. gleichzeit. Vermerk: Dedit capitulum 3 albos notario.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geschehen anno 1488, ind. 6., im 5. Jahre des P. Innocenz VIII., am 11. Tage des Oktober, auf dem Kirchhofe der St. Martinskirche zu Kassel.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Vor dem Notare hat Cuntze Schadewlff, Bürger zu Kassel, eine jährlich zu Michaelis an den Küster zu entrichtende Rente von einem Limeß Schlagsal (slasals) verkauft 'zcu der lampen und geluchte vor deme h. sacramente zcu vornen' im St. Martinsstifte zu Kassel auf Wiederkauf aus seinen 2 Ackern Land vor der Neustadt Kassel 'in deme Foythagen', zwischen den Ländereien des Landgrafen gelegen, für 15 Pfund Kasseler Währung.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Paul Isernhart, Kleriker, und Henne Martelgans, Schneidergeselle.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schultze Nr. 1057.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Vor dem Notare hat Cuntze Schadewlff, Bürger zu Kassel, eine jährlich zu Michaelis an den Küster zu entrichtende Rente von einem Limeß Schlagsal (slasals) verkauft 'zcu der lampen und geluchte vor deme h. sacramente zcu vornen' im St. Martinsstifte zu Kassel auf Wiederkauf aus seinen 2 Ackern Land vor der Neustadt Kassel 'in deme Foythagen', zwischen den Ländereien des Landgrafen gelegen, für 15 Pfund Kasseler Währung.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Paul Isernhart, Kleriker, und Henne Martelgans, Schneidergeselle.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schultze Nr. 1057.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ