Domvikarie Eichstätt, Urkunden nach 1500 (Bestand)
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Domvikarie Eichstätt, Urkunden nach 1500
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1507 - 1629
Vorbemerkung: Der Bestand der Urkunden der Domvikarie Eichstätt von 1500 bis 1800 wurde inzwischen zum überwiegenden Teil anhand des vorliegenden Altrepertoriums der Domvikarie (vgl. dazu die Vorbemerkung zu den Urkunden vor 1500) aus dem Mischbestand "Eichstätter Urkunden nach 1400" herausgezogen. Da jedoch ein Teil der Urkunden der Domvikarie nicht über das genannte Altrepertorium zu greifen ist (z.B. fehlen im Altrepertorium mindestens 2 komplette Gruppen), befindet sich ein Teil der Urkunden der Domvikarie Eichstätt nach 1500 immer noch im genannten Mischbestand, zusammen mit Urkunden der Provenienzen "Hochstift Eichstätt, Urkunden", "Domkapitel Eichstätt, Urkunden" und "Eichstätt, Neues Stift, Urkunden" sowie vereinzelten Irrläufern aus Klöstern aus dem Bereich des Hochstifts Eichstätt. Diese Urkunden können hier erst nach der vollständigen Auflösung des Mischbestands, die derzeit in Bearbeitung ist, zugeordnet werden. Dies erfolgt analog zum Fortschreiten der Bearbeitung des Mischbestandes. Aus diesem Grund musste jedoch bei den Urkunden der Domvikarie nach 1500 vorläufig auf eine laufende Nummerierung verzichtet werden, stattdessen stellt, wie schon im Mischbestand, das Ausstellungsdatum die Bestellsignatur dar, wobei der Bestand hier jedoch im Gegensatz zum Mischbestand schon provenienzrein, aber eben ggf. unvollständig vorliegt. Die Rekonstruktion des Bestandes erfolgt nach einem Altrepertorium aus dem Ende des 18. Jahrhunderts (vgl. hierzu die Vorbemerkung zu den Urkunden vor 1500), wobei, wie oben erwähnt, mindestens 2 weitere Prod. fehlen, deren Existenz jedoch über vorhandene Rückvermerke der Urkunden bis 1500 nachgewiesen werden kann. Entsprechend diesem Altrepertorium wurden die Urkunden der Domvikarie von 1500 bis 1800 aus dem Mischbestand herausgezogen. Entsprechend den Zahlenverhältnissen bei den Urkunden von 1400 bis 1500, für die der Mischbestand bereits komplett aufgelöst ist, kann hier davon ausgegangen werden, dass auch für die Provenienz "Domvikarie Eichstätt, Urkunden" der größere Teil der Urkunden bereits herausgezogen werden konnte und nur noch ein kleinerer Anteil im Mischbestand zu erwarten ist. Im vorliegenden Repertorium werden die Urkunden nach denselben Grundlagen wiedergegeben wie die vor 1500 (vgl. die dortige Vorbemerkung). Der Bestand umfasst derzeit 87 Urkunden der Domvikarie von 1501 bis 1800. Im Anschluß an diese Vorbemerkung findet sich ein Musterbestellschein für den Bestand. Ein Verzeichnis der verewndeten Abkürzungen (es gilt weiterhin das der Urkunden vor 1800, vgl. dort) sowie eine Konkordanz (dieselben Gründe wie für die Urkunden von 1400 bis 1800, vgl. die Vorbemerkung für die Urkunden vor 1500) erübrigen sich hier jedoch. Ein Register kann ebenfalls erst nach der kompletten Auflösung des Mischbestandes erstellt werden. Wie bei den Urkunden vor 1500 wurde jedoch auch hier bereits jetzt jeder Ortsname unmittelbar hinter der Nennung in runden Klammern lokalisiert. Bearbeitung: Dr. Thomas Engelke Reinschrift: Emma Langolf 15. August 2005 Ergänzung 2020: Abkürzungsverzeichnis siehe das Vorwort zu "Hochstift Eichstätt, Urkunden vor 1501"! Siehe auch Aussteller-/ Sieglerkartei; weitere Urkunden dieses Bestands befinden sich noch im Bestand Eichstätter Urkunden
Domvikarie Eichstätt, Urkunden nach 1500
102
Bestand
Urkunden
ger
Ergänzende Hinweise: in EDV komplett erfasst; Online-Findmittel in Bearbeitung; Alte Repertoriennummer: Rep. 191-3.1
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ