65/7b,2: Gutachten in den Kriminalsachen gegen Franziska Baier aus Weigheim (Kreis Rottweil) und gegen Barbara Schweizer aus Oberriffingen (Oberamt Neresheim), 1860.
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UAT 65/ Medizinische Fakultät (III), Dekanatsakten: Vermischte Sach- und Serienakten
Medizinische Fakultät (III), Dekanatsakten: Vermischte Sach- und Serienakten >> Dekanatsakten: Serienakten (1839-1868) >> Dekanatsjahr 1860/61
1860-1861
Enthält: Nr. 1: Nominierung des Prof. Reinhold Köhler als Sachverständiger für ein Schwurgerichtsverfahren vor dem Gerichtshof für den Schwarzwaldkreis gegen die des versuchten Mordes beschuldigte Barbara Schweizer in Oberriffingen, 1 SSt, 1860; Versuche des Prof. [Reinhold] Köhler über Wirkungen von Arzneimitteln.; Nr. 2: Hubert Luschka, Adolf Friedrich Ludwig Strecker: Gutachten an den Gerichtshof für den Schwarzwaldkreis über die chemische Beschaffenheit von blutähnlichen Flecken im Zusammenhang mit der Untersuchung gegen die des Mords bzw. Kindsmords beschuldigte Franziska Baier in Weigheim, 2 SSt, 1860.
Akte
Gutachten über den Geisteszustand der Beschuldigten wurde im Vorjahr erstattet.
Dekanatsjahr 1860/61
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:39 MEZ
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