Johannes Hertz, Gerichtsverwandter zu Cannstatt, für sich und namens seiner Kinder Anna Elisabeth und Johannes, ferner Wilhelm Becker, Chirurg zu Stuttgart, namens seiner Ehefrau Katharina Anna, sowie Hans Wolf Hertz, Handelsmann zu Cannstatt, verkaufen mit Zustimmung von Vogt, Bm. und Gericht zu Stuttgart an den Kastkeller Georg David Herold daselbst für Herzog Friedrich Karl, Administrator und Obervormund, genannte Güter zu Gaisburg, am Spitalacker, ob den Mühlbergen, am Hospitaltor, auf der Prag, am Luderwasen, bei der Bannmühle, am Zollgärtlein, unter dem Mühlberg, bei dem Kirchlein, auf dem Stöckach, am Höllschen Bühl, bei dem Totensteigle, im Raitel (Zelg Gaisburg), im Bildweingarten, auf Gaisburger Markung, im Abelsberg, in der Ruit, in der Klinge (zu Gaisburg), ob den jungen Weingärten, am Kiesweg, auf der sogenannten Theillitze, zu Neustadt im alten Hauffler, in der Halde und im Schnittholz, um 1 925 fl, die sie bar erhalten haben. Als Anlieger werden genannt: Martin Lauterwaßer, Hans Vischlin, Hans Hermann, Tobias Wagner, Melchior Beurle, Friedrich Uber, Kronenwirt zu Stuttgart, David Speidel, Bm. zu Cannstatt, Herr Kohl, Konrad Ufener, Becherwirt zu Cannstatt, die Kastkellerei, Bm. Noll, Lorenz Mestlin, Ochsenwirt zu Cannstatt, die Epplinsche Witwe zu Gaisburg, der Scharfrichter, das Spital Stuttgart, Herr Krauß, Konrektor, Johann Rahmstetter zu Gablenberg, Tobias Treulieb und Hans Georg Knauss ebenda, Magnus Hessenthaler, Hans Ludwig Wagners Erben, Hans Martin Lauterwasser, Johannes Decker, Küfer, die Witwe des Pfarrers David Herman, Wolf Heinrich Seydle zu Stuttgart, Hans Herman zu Gaisburg, Hans Bernhard Besamer, die Herrschaft, Eberhard Schnurr, Küfer zu Cannstatt, Johannes Pfeiffer zu Gaisburg, Hans Konrad Dickkopf und Hans Martin Heidt.
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Johannes Hertz, Gerichtsverwandter zu Cannstatt, für sich und namens seiner Kinder Anna Elisabeth und Johannes, ferner Wilhelm Becker, Chirurg zu Stuttgart, namens seiner Ehefrau Katharina Anna, sowie Hans Wolf Hertz, Handelsmann zu Cannstatt, verkaufen mit Zustimmung von Vogt, Bm. und Gericht zu Stuttgart an den Kastkeller Georg David Herold daselbst für Herzog Friedrich Karl, Administrator und Obervormund, genannte Güter zu Gaisburg, am Spitalacker, ob den Mühlbergen, am Hospitaltor, auf der Prag, am Luderwasen, bei der Bannmühle, am Zollgärtlein, unter dem Mühlberg, bei dem Kirchlein, auf dem Stöckach, am Höllschen Bühl, bei dem Totensteigle, im Raitel (Zelg Gaisburg), im Bildweingarten, auf Gaisburger Markung, im Abelsberg, in der Ruit, in der Klinge (zu Gaisburg), ob den jungen Weingärten, am Kiesweg, auf der sogenannten Theillitze, zu Neustadt im alten Hauffler, in der Halde und im Schnittholz, um 1 925 fl, die sie bar erhalten haben. Als Anlieger werden genannt: Martin Lauterwaßer, Hans Vischlin, Hans Hermann, Tobias Wagner, Melchior Beurle, Friedrich Uber, Kronenwirt zu Stuttgart, David Speidel, Bm. zu Cannstatt, Herr Kohl, Konrad Ufener, Becherwirt zu Cannstatt, die Kastkellerei, Bm. Noll, Lorenz Mestlin, Ochsenwirt zu Cannstatt, die Epplinsche Witwe zu Gaisburg, der Scharfrichter, das Spital Stuttgart, Herr Krauß, Konrektor, Johann Rahmstetter zu Gablenberg, Tobias Treulieb und Hans Georg Knauss ebenda, Magnus Hessenthaler, Hans Ludwig Wagners Erben, Hans Martin Lauterwasser, Johannes Decker, Küfer, die Witwe des Pfarrers David Herman, Wolf Heinrich Seydle zu Stuttgart, Hans Herman zu Gaisburg, Hans Bernhard Besamer, die Herrschaft, Eberhard Schnurr, Küfer zu Cannstatt, Johannes Pfeiffer zu Gaisburg, Hans Konrad Dickkopf und Hans Martin Heidt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 403 U 278
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 403 I Stuttgart W, Urkunden
Stuttgart W, Urkunden >> 1 Urkunden >> 1.2 Urkunden 1501-1734 (Bestand A 403 Nr. 1-414)
1681 Mai 20 (Mai 30 st.n.)
Archiv Stuttgart W. Lade D. 30. Büschel
Urkunden
Becker, Katharina Anna
Becker, Wilhelm
Besamer, Hans Bernhard
Beurle, Melchior
Decker; Johannes
Dickkopf, Hans Konrad
Epplin; die
Heidt, Hans Martin
Herman, Hans
Herman; David
Hermann, Hans
Hertz; Anna Elisabeth
Hertz; Hans Wolf
Hertz; Johannes
Knauss; Hans Georg
Kohl; Herr
Krauß, Herr
Lauterwaßer; Martin
Lauterwasser; Hans Martin
Mestlin; Lorenz
Noll; Bürgermeister
Pfeiffer, Johannes
Rahmstetter; Johann
Schnurr; Eberhard
Schwartz, Johann Wilhelm
Seydle; Wolf Heinrich
Speidel, David
Treulieb; Tobias
Uber, Friedrich
Ufener; Konrad
Vischlin, Hans
Wagner, Hans Ludwig
Wagner, Tobias
Württemberg, Friedrich Karl; Herzogadministrator, 1652-1698
Bad Cannstatt : Stuttgart S
Gablenberg : Stuttgart S
Gaisburg : Stuttgart S
Neustadt : Waiblingen WN
Stöckach : Stuttgart S
Stuttgart S; Kastkellerei
Stuttgart S; Spital
Güterverkauf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden (Tektonik)
- Oberämter, Kellereien und Geistliche Verwaltungen (Tektonik)
- Heimsheim - Winnenden (Tektonik)
- Stuttgart W, Urkunden (Bestand)
- 1 Urkunden (Gliederung)
- 1.2 Urkunden 1501-1734 (Bestand A 403 Nr. 1-414) (Gliederung)