Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 590-2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) >> Kultur >> Schulen >> Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe
1863-2016
Überlieferungsgeschichte
Der Bestand 590-2 wurde aus den ehemaligen Zugangsbeständen 438 Zugang 2003-35, 590 Zugang 1997-72 und 590 Zugang 2016-45 neu gebildet.
Inhalt und Bewertung
Am 8. Januar 1896 wurde das Friedrich-Schulhaus, benannt nach dem damaligen Großherzog Friedrich dem Ersten, in der Kaiserallee 6 eingeweiht. Mit dem Schulbau wurde die Realschule von der Oberrealschule getrennt. Diese verblieb weiterhin im alten Gebäude in der Englerstraße. Gebaut wurde das neue Schulhaus ab 1893 von dem Architekten Friedrich Beichel. Der Name Friedrich-Schulhaus steht noch heute sichtbar über dem Hauptportal der Schule.
Der Lehrplan der Schule war naturwissenschaftlich geprägt mit neun Lehrkursen. Am 16. November 1986 wurde die Schule, die bis dahin nur Oberrealschule hieß, in Helmholtz-Oberrealschule umbenannt nach Hermann Ludwig Ferdinand Helmholtz, einem Physiologen und Physiker. Nach dem 2. Weltkrieg war zunächst die französische Feldpost im Schulhaus untergebracht. Anschließend war es ein Durchgangslager für Flüchtlinge. Im Dezember 1945 konnte der Unterricht mit sieben Lehrern für Unter- und Oberprima wiederbeginnen.
Im Jahre 1951 gründete sich der Förderverein mit dem Namen "Schulgemeinde ehemaliger Helmholtz-Schüler e.V". Durch Erlass des Kultusministeriums in Stuttgart 1954 wurde sämtlichen höheren Schulen die Bezeichnung Gymnasium gegeben. Das Helmholtz-Gymasium trägt seit diesem Erlass den Namen "neusprachliches und mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium". Ab 1973 wurde die Koedukation am Gymnasium eingeführt, wodurch mehr Mädchen auf die Schule kamen.
Bekannt ist das Helmholtz-Gymnasium bis heute vor allem für seine musikalische Prägung und umfasst eine Schülerzahl von etwa 1100 Schüler und Schülerinnen. Schüler werden insbesondere in den Bereichen der Naturwissenschaften, der Sprachen und der Musik gefördert.
Neben dem schon in den 1970er Jahren eingeführten Musikzug existieren weitere Musikensembles, an denen die Schülerinnen und Schüler sich beteiligen können.
Seit Jahren gibt es einen regelmäßigen Austausch mit einer ungarischen Oberschule in Kaposvár. Zudem bestehen Verbindungen zu Schulen in Frankreich (Lycée Georges de la Tour in Nancy) und den USA (Conestoga Valley High School in Lancaster, PA).
Zur Geschichte der Schule: Am 8. Januar 1896 wurde das Friedrich-Schulhaus, benannt nach dem damaligen Großherzog Friedrich dem Ersten, in der Kaiserallee 6 eingeweiht. Mit dem Schulbau wurde die Realschule von der Oberrealschule getrennt. Diese verblieb weiterhin im alten Gebäude in der Englerstraße. Gebaut wurde das neue Schulhaus ab 1893 von dem Architekten Friedrich Beichel. Der Name Friedrich-Schulhaus steht noch heute sichtbar über dem Hauptportal der Schule. Der Lehrplan der Schule war naturwissenschaftlich geprägt mit neun Lehrkursen. Am 16. November 1986 wurde die Schule, die bis dahin nur Oberrealschule hieß, in Helmholtz-Oberrealschule umbenannt nach Hermann Ludwig Ferdinand Helmholtz, einem Physiologen und Physiker. Nach dem 2. Weltkrieg war zunächst die französische Feldpost im Schulhaus untergebracht. Anschließend war es ein Durchgangslager für Flüchtlinge. Im Dezember 1945 konnte der Unterricht mit sieben Lehrern für Unter- und Oberprima wiederbeginnen. Im Jahre 1951 gründete sich der Förderverein mit dem Namen "Schulgemeinde ehemaliger Helmholtz-Schüler e.V". Durch Erlass des Kultusministeriums in Stuttgart 1954 wurde sämtlichen höheren Schulen die Bezeichnung Gymnasium verliehen. Das Helmholtz-Gymasium trägt seit diesem Erlass den Namen "neusprachliches und mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium". Ab 1973 wurde die Koedukation am Gymnasium eingeführt, wodurch mehr Mädchen auf die Schule kamen. Bekannt ist das Helmholtz-Gymnasium bis heute vor allem für seine musikalische Prägung und umfasst eine Schülerzahl von etwa 1100 Schülerinnen und Schüler. Schüler werden insbesondere in den Bereichen der Naturwissenschaften, der Sprachen und der Musik gefördert. Neben dem schon in den 1970er Jahren eingeführten Musikzug existieren weitere Musikensembles, an denen die Schülerinnen und Schüler sich beteiligen können. Seit Jahren gibt es einen regelmäßigen Austausch mit einer ungarischen Oberschule in Kaposvár. Zudem bestehen Verbindungen zu Schulen in Frankreich (Lycée Georges de la Tour in Nancy) und den USA (Conestoga Valley High School in Lancaster, PA).
Bestandsgeschichte: Der Bestand 590-2 wurde aus den ehemaligen Zugangsbeständen 438 Zugang 2003-35, 590 Zugang 1997-72 und 590 Zugang 2016-45 neu gebildet.
Abkürzungen: Abi = Abitur a.D. = außer Dienst AG = Arbeitsgemeinschaft CD = Compact Disk DFB = Deutscher Fußballbund Dipl. Diplom DJ = Deutsche Jugend e. V. = eingetragener Verein HG = Helmholtz-Gymnasium HJ = Hitlerjugend KIT = Karlsruher Institut für Technologie LRS = Lese-/Rechtschreibschwäche NS = Nationalsozialistisch NSDAP = Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei NwT = Naturwissenschaften und Technik ORR = Oberregierungsrat U = Unterstufe VHS = Video Home System
Der Bestand 590-2 wurde aus den ehemaligen Zugangsbeständen 438 Zugang 2003-35, 590 Zugang 1997-72 und 590 Zugang 2016-45 neu gebildet.
Inhalt und Bewertung
Am 8. Januar 1896 wurde das Friedrich-Schulhaus, benannt nach dem damaligen Großherzog Friedrich dem Ersten, in der Kaiserallee 6 eingeweiht. Mit dem Schulbau wurde die Realschule von der Oberrealschule getrennt. Diese verblieb weiterhin im alten Gebäude in der Englerstraße. Gebaut wurde das neue Schulhaus ab 1893 von dem Architekten Friedrich Beichel. Der Name Friedrich-Schulhaus steht noch heute sichtbar über dem Hauptportal der Schule.
Der Lehrplan der Schule war naturwissenschaftlich geprägt mit neun Lehrkursen. Am 16. November 1986 wurde die Schule, die bis dahin nur Oberrealschule hieß, in Helmholtz-Oberrealschule umbenannt nach Hermann Ludwig Ferdinand Helmholtz, einem Physiologen und Physiker. Nach dem 2. Weltkrieg war zunächst die französische Feldpost im Schulhaus untergebracht. Anschließend war es ein Durchgangslager für Flüchtlinge. Im Dezember 1945 konnte der Unterricht mit sieben Lehrern für Unter- und Oberprima wiederbeginnen.
Im Jahre 1951 gründete sich der Förderverein mit dem Namen "Schulgemeinde ehemaliger Helmholtz-Schüler e.V". Durch Erlass des Kultusministeriums in Stuttgart 1954 wurde sämtlichen höheren Schulen die Bezeichnung Gymnasium gegeben. Das Helmholtz-Gymasium trägt seit diesem Erlass den Namen "neusprachliches und mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium". Ab 1973 wurde die Koedukation am Gymnasium eingeführt, wodurch mehr Mädchen auf die Schule kamen.
Bekannt ist das Helmholtz-Gymnasium bis heute vor allem für seine musikalische Prägung und umfasst eine Schülerzahl von etwa 1100 Schüler und Schülerinnen. Schüler werden insbesondere in den Bereichen der Naturwissenschaften, der Sprachen und der Musik gefördert.
Neben dem schon in den 1970er Jahren eingeführten Musikzug existieren weitere Musikensembles, an denen die Schülerinnen und Schüler sich beteiligen können.
Seit Jahren gibt es einen regelmäßigen Austausch mit einer ungarischen Oberschule in Kaposvár. Zudem bestehen Verbindungen zu Schulen in Frankreich (Lycée Georges de la Tour in Nancy) und den USA (Conestoga Valley High School in Lancaster, PA).
Zur Geschichte der Schule: Am 8. Januar 1896 wurde das Friedrich-Schulhaus, benannt nach dem damaligen Großherzog Friedrich dem Ersten, in der Kaiserallee 6 eingeweiht. Mit dem Schulbau wurde die Realschule von der Oberrealschule getrennt. Diese verblieb weiterhin im alten Gebäude in der Englerstraße. Gebaut wurde das neue Schulhaus ab 1893 von dem Architekten Friedrich Beichel. Der Name Friedrich-Schulhaus steht noch heute sichtbar über dem Hauptportal der Schule. Der Lehrplan der Schule war naturwissenschaftlich geprägt mit neun Lehrkursen. Am 16. November 1986 wurde die Schule, die bis dahin nur Oberrealschule hieß, in Helmholtz-Oberrealschule umbenannt nach Hermann Ludwig Ferdinand Helmholtz, einem Physiologen und Physiker. Nach dem 2. Weltkrieg war zunächst die französische Feldpost im Schulhaus untergebracht. Anschließend war es ein Durchgangslager für Flüchtlinge. Im Dezember 1945 konnte der Unterricht mit sieben Lehrern für Unter- und Oberprima wiederbeginnen. Im Jahre 1951 gründete sich der Förderverein mit dem Namen "Schulgemeinde ehemaliger Helmholtz-Schüler e.V". Durch Erlass des Kultusministeriums in Stuttgart 1954 wurde sämtlichen höheren Schulen die Bezeichnung Gymnasium verliehen. Das Helmholtz-Gymasium trägt seit diesem Erlass den Namen "neusprachliches und mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium". Ab 1973 wurde die Koedukation am Gymnasium eingeführt, wodurch mehr Mädchen auf die Schule kamen. Bekannt ist das Helmholtz-Gymnasium bis heute vor allem für seine musikalische Prägung und umfasst eine Schülerzahl von etwa 1100 Schülerinnen und Schüler. Schüler werden insbesondere in den Bereichen der Naturwissenschaften, der Sprachen und der Musik gefördert. Neben dem schon in den 1970er Jahren eingeführten Musikzug existieren weitere Musikensembles, an denen die Schülerinnen und Schüler sich beteiligen können. Seit Jahren gibt es einen regelmäßigen Austausch mit einer ungarischen Oberschule in Kaposvár. Zudem bestehen Verbindungen zu Schulen in Frankreich (Lycée Georges de la Tour in Nancy) und den USA (Conestoga Valley High School in Lancaster, PA).
Bestandsgeschichte: Der Bestand 590-2 wurde aus den ehemaligen Zugangsbeständen 438 Zugang 2003-35, 590 Zugang 1997-72 und 590 Zugang 2016-45 neu gebildet.
Abkürzungen: Abi = Abitur a.D. = außer Dienst AG = Arbeitsgemeinschaft CD = Compact Disk DFB = Deutscher Fußballbund Dipl. Diplom DJ = Deutsche Jugend e. V. = eingetragener Verein HG = Helmholtz-Gymnasium HJ = Hitlerjugend KIT = Karlsruher Institut für Technologie LRS = Lese-/Rechtschreibschwäche NS = Nationalsozialistisch NSDAP = Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei NwT = Naturwissenschaften und Technik ORR = Oberregierungsrat U = Unterstufe VHS = Video Home System
649 Archivalieneinheiten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ