Hans [III.] von Liebenstein, derzeit Vogt zu Marbach (Margbach) gibt dem Hans Rapp (Hannsen Rapen) [I.] seinen Iltishof (hoff zü Iltißhusen) zu Erblehen. Rapp muß jährlich an Gült und Zins nach Göppingen uff unnsern kasten liefern: 15 sch Dinkel, 15 sch Hafer, 11 lb h, 12 Käse, 200 Eier, 8 Herbsthühner und 2 Fastnachthennen, jeweils nach Göppinger Maß und Währung, er muß dazu eine Weinfahrt leisten. Wenn der Hof durch Tod, Verkauf oder andere Gründe ledig wird, müssen der so darvon fart wie auch der Neubelehnte je 40 gute fl rh Weglöse bzw. Handlohn bezahlen. Es folgen nähere Regelungen für mögliche Wechsel des Hofbewirtschafters. Siegelankündigung des Ausstellers.
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Hans [III.] von Liebenstein, derzeit Vogt zu Marbach (Margbach) gibt dem Hans Rapp (Hannsen Rapen) [I.] seinen Iltishof (hoff zü Iltißhusen) zu Erblehen. Rapp muß jährlich an Gült und Zins nach Göppingen uff unnsern kasten liefern: 15 sch Dinkel, 15 sch Hafer, 11 lb h, 12 Käse, 200 Eier, 8 Herbsthühner und 2 Fastnachthennen, jeweils nach Göppinger Maß und Währung, er muß dazu eine Weinfahrt leisten. Wenn der Hof durch Tod, Verkauf oder andere Gründe ledig wird, müssen der so darvon fart wie auch der Neubelehnte je 40 gute fl rh Weglöse bzw. Handlohn bezahlen. Es folgen nähere Regelungen für mögliche Wechsel des Hofbewirtschafters. Siegelankündigung des Ausstellers.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 18 U 14
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 18 Archiv der Freiherren von Liebenstein zu Jebenhausen
Archiv der Freiherren von Liebenstein zu Jebenhausen >> 1. Urkunden >> 16. Jahrhundert
1505 November 17 (am güttentag nach sannt Martins des hailigen bischoffs tag)
Urkunden
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg., abg
Vermerke: Rve.
Besonderheiten: Beiliegend Pap. 8° mit 8 Titeln als Repertorium für Kasten Lit. A Schublade 10 Fasz. I.
Siegelbeschreibung: 1 Sg., abg
Vermerke: Rve.
Besonderheiten: Beiliegend Pap. 8° mit 8 Titeln als Repertorium für Kasten Lit. A Schublade 10 Fasz. I.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:27 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland