Gräfin Heilwig von Holstein-Rendsburg, Witwe des Grafen Heinrich I. von Holstein-Rendsburg, überweist mit Zustimmung ihrer Söhne, Graf Gerhard III. von Holstein-Rendsburg und Graf Giselbert von Holstein-Rendsburg den Geistlichen und Laien der Kaland genannten Bruderschaft. die auf der Wellen bei Itzehoe eine Kapelle errichten möchten, einen Platz und eine Hufe beim Dorfe Münsterdorf, eine zweite, ebenfalls für die Kapelle bestimmte Hufe verkauft sie dem Ritter Dietrich Hoken.
Vollständigen Titel anzeigen
Gräfin Heilwig von Holstein-Rendsburg, Witwe des Grafen Heinrich I. von Holstein-Rendsburg, überweist mit Zustimmung ihrer Söhne, Graf Gerhard III. von Holstein-Rendsburg und Graf Giselbert von Holstein-Rendsburg den Geistlichen und Laien der Kaland genannten Bruderschaft. die auf der Wellen bei Itzehoe eine Kapelle errichten möchten, einen Platz und eine Hufe beim Dorfe Münsterdorf, eine zweite, ebenfalls für die Kapelle bestimmte Hufe verkauft sie dem Ritter Dietrich Hoken.
LASH, Urk.-Abt. 123 Nr. 11
Urk.-Abt. 123 Kloster Itzehoe: Kloster Itzehoe
Urk.-Abt. 123 Kloster Itzehoe: Kloster Itzehoe >> 1 Urkunden
1304
Enthält: Vidimus des Hamburger Domkapitels von 1322 Juli 25 (Urk.-Abt. 123 Nr. 20) Abschrift, Anfang 20. Jh., von Urk.-Abt. 123 Nr. 20
Verzeichnung
1304 November 24 Itzehoe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:49 MEZ