Bahnstreik und kein Ende - Ein Machtkampf auf dem Rücken der Bahnkunden?
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/025 R140197/104
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/025 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2014
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2014 >> November
6. November 2014
Vier Tage - so lange wurde in der Geschichte der Bahn noch nie gestreikt. Die Gewerkschaft der Deutschen Lokomotivführer (GDL) steht deshalb heftig in der Kritik. Nicht nur bei den Fahrgästen, die für die Bahnstreiks kein Verständnis mehr haben. Sogar der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisiert die Kollegen. Der neue DGB-Vorsitzende Reiner Hoffman zeigt sich "entsetzt" über die harte Linie der GDL. "Wir werden zum Streik gezwungen", sagt dagegen Lutz Dächert von der GDL Südwest, "weil die Bahn nicht bereit ist, auf unsere Forderungen einzugehen." Bei den derzeitigen Tarifverhandlungen geht es nicht nur um fünf Prozent mehr Lohn und zwei Stunden weniger Arbeitszeit, sondern vor allem um den Einfluss der Gewerkschaft. Die GDL, die bisher nur Lokführer vertritt, will künftig auch für Zugbegleiter und Servicepersonal Tarifverträge aushandeln, obwohl deren Interessen von der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) vertreten werden.
Die Politik reagiert:
Um Spartengewerkschaften wie die GDL an die Kandare zu nehmen, hat Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, SPD, ein Gesetz zur Tarifeinheit angekündigt. Danach soll nur der Tarifvertrag der größten Gewerkschaft gelten, wenn sich mehrere Gewerkschaften in einem Betrieb nicht einigen können.
Studiogast: Lutz Dächert, GDL-Vorsitzender Bezirk Süd-West
Die Politik reagiert:
Um Spartengewerkschaften wie die GDL an die Kandare zu nehmen, hat Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, SPD, ein Gesetz zur Tarifeinheit angekündigt. Danach soll nur der Tarifvertrag der größten Gewerkschaft gelten, wenn sich mehrere Gewerkschaften in einem Betrieb nicht einigen können.
Studiogast: Lutz Dächert, GDL-Vorsitzender Bezirk Süd-West
0'14
Audio-Visuelle Medien
Dächert, Lutz; GDL-Vorsitzender Bezirk Süd-West
Stauß, Achim; Deutsche Bahn AG
Bahn
Gewerkschaft; GDL
Streik(s)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Tektonik)
- Mitgeschnittene Film- und Tondokumente (Tektonik)
- Mitgeschnittene Filmdokumente von Südwest 3 und SWR 3 Fernsehen (Tektonik)
- Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2014 (Bestand)
- November (Gliederung)