Konzessionierung des Handels der Buchbinder bzw. Buchhändler mit selbstgebundenen Schul-, Gebets- und Erbauungsbüchern sowie auch Bibeln
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Best. C Stadtverwaltung Siegen, 1815-1918, Nr. 681
P: Reg: Tit: $1$ 8 Sec: 1, 35 sp.
Best. C Stadtverwaltung Siegen, 1815-1918
Stadtverwaltung Siegen, 1815-1918 >> C. Polizeiverwaltung >> Gewerbeaufsicht; Konzessionen
01.01.1833-31.12.1858
Enthält u.a.: Konzession für die Buchbinder Fritsch, Bender sen., Manskopf, Ph. Waldschmidt Witwe, G. Bender, Julius Stemper, Eberhard Schneider und A. J. Budde 1838; für Friedrich Thomas 1852; Unbefugter Betrieb eines Buchantiquariats durch Buchbinder Thomas und Spielkartenverkauf durch Buchbinder Lemke; Konzessionsbefreite Buchbinder vor Erlass des Gesetzes von 1833 Carl Manskopf, Anton Budde und Ludwig Brücher; Konzession für J. Heifer 1856; Konzessionsgesuche 1856 unter Einreichung von Bücherverzeichnissen von Anton Joseph Budde, Friedrich Fritsch, Carl Manskopf, J. Heifer, L. Brücher, D. Marckord und H. Grisse; Bücherverzeichnisse der Buchbinder T. Manskopf, L. Brücher, A. J. Budde 1856; Konzession für die Buchbinder Friedrich Fritsch, Heinrich Grisse, Johann Heifer und Daniel Marckord 1856 und für den Buchbinder Friedrich Giesler 1858
Magistrat Siegen
Sachakte
Dat. => Findbuch: (1833) 1838, 1852 - 1858
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
04.06.2025, 09:09 MESZ