Bischof Marquard II. zu Augsburg und Heinrich vom Stain zu Niederstotzingen, Bergenweiler und Emerkingen, Geheimer Rat und Oberamtmann der Herrschaft Heidenheim, einigen sich über den Einzug der Gefälle des Pfarrers von Brenz zu Bergenweiler, die nach Kauf des Fleckens Bergenweiler und nach Einführung der Augsburgischen Konfession durch Heinrich von Stotzingen strittig geworden waren.
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Bischof Marquard II. zu Augsburg und Heinrich vom Stain zu Niederstotzingen, Bergenweiler und Emerkingen, Geheimer Rat und Oberamtmann der Herrschaft Heidenheim, einigen sich über den Einzug der Gefälle des Pfarrers von Brenz zu Bergenweiler, die nach Kauf des Fleckens Bergenweiler und nach Einführung der Augsburgischen Konfession durch Heinrich von Stotzingen strittig geworden waren.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {U 21 = H 102/28 Bd. 5 Bl. 568v ff.}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 102/28 Geistliche Lagerbücher: GV Heidenheim
Geistliche Lagerbücher: GV Heidenheim >> 2. Urkundenabschriften
1590 Januar 30
Urkunden
Deutsch
Siegler: Bischof Marquard II. zu Augsburg; Heinrich vom Stain zu Niederstotzingen, Bergenweiler und Emerkingen
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Vermerk im Archivrepertorium zu A 354; diese Abschrift s.a. Bd. 6
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Vermerk im Archivrepertorium zu A 354; diese Abschrift s.a. Bd. 6
Stotzingen, Heinrich von
Augsburg A
Augsburg A; Konfession
Bergenweiler : Sontheim an der Brenz HDH
Brenz : Sontheim an der Brenz HDH
Emerkingen UL
Heidenheim an der Brenz HDH; Herrschaft
Niederstotzingen HDH
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:32 MEZ
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