Die Lehen und Güter vor und um Kassel, die der 1582 Belehnte für 500 Gulden von den Nußpicker gekauft hatte, nämlich: 1.) ein Hufe Land zu Wolfsan...
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Urk. 14, 6652
A I u, von Hesperg sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Hesperg, Nr. 3
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe H >> Hep-Hey >> Heßberg, von >> 1700-1850
1797 Juni 24
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Lehen und Güter vor und um Kassel, die der 1582 Belehnte für 500 Gulden von den Nußpicker gekauft hatte, nämlich: 1.) ein Hufe Land zu Wolfsanger [Stadtteil von Kassel]; 2.) drei Acker Land und ein Acker Wiesen, gelegen in dem Gehege vor Kassel; 3.) ein Stück Land, gelegen in dem (Heyerwerde); 4.) ein Stück Land, gelegen vor dem (Bruche) zu Waldau [Stadtteil von Kassel] (zur Walde); 5.) ein Stückchen Wiese bei dem Silberbusch, gelegen in dem Grund neben dem Weinberg des Riepel; 6.) ein Acker Wiesen, gelegen unter Bettenhausen [Stadtteil von Kassel] neben der Wiese des Hermann Dorn, das an einem Ende an die Lossmühle [Wüstung/Mühle zwischen Bettenhausen und der Herwigsmühle] angrenzt; 7.) eine Wiese, gelegen in der Winterleite; 8.) ein Hof zu Sandershausen [Ortsteil der Gem. Niestetal, Lkr. Kassel]; 9.) zwei Äcker unter Wehlheiden [Stadtteil von Kassel], gelegen zwischen dem Land der Harnisch und der Drusel [Zufluss der Fulda]; 10.) ein halber Acker, gelegen vor dem Ahnaberger Tor, der an das Land der Kinder des verstorbenen Gudenberg angrenzt; 11.) ein Acker und drei Viertel Land, gelegen vor dem Ahnaberger Tor, die an den Wolfsangerer Weg angrenzen und zu beiden Seiten zwischen dem Land der Katharina Landknecht liegen; 12.) das Wehr zu Wahnhausen [Ortsteil der Gem. Fuldatal, Lkr. Kassel] und die dabei gelegene Mühle; 13.) ein Garten vor Kassel, gelegen unter dem Weinberg an der Straße, der an die Drusel [Zufluss der Fulda] angrenzt; 14.) ein Stück des abgegrabenen Gartens vor dem Zwehrener Tor (Twerntor), gelegen zwischen [den Gärten] des Katzentrunk und der Katharina Landknecht; 15.) eine Erbwiese im Umfang von ungefähr zwei Ackern unter dem Eichberg hinter Bettenhausen. Die unter Position 2.), 4.) und 7.) genannten Lehnsstücke werden weiterhin aufgeführt, obwohl diese laut des Berichts des Heinrich Heßberg [siehe Urk. 14, Nr. 6639] vom Jahr 1593 nie in seinem oder der Nußpicker Besitz waren.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann David Lotheißen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann David Lotheißen
Belehnte/r: Friedrich Karl Ludwig von Hanxleden, Major, und Amalia von Heßberg, geborene Goeddaeus, als Vormünder der Söhne des verstorbenen Ernst Ludwig von Heßberg, Theodor Wilhelm Karl, Karl Wilhelm Friedrich, Georg Wilhelm Ernst, Johann Christoph Friedrich, Heinrich Justin und Ludwig von Heßberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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