Hans von Kaltental der jüngere bekundet, dass sein Vater, Hans von Kaltental der Ältere, ihm seinen Anteil an dem Dorf Aldingen mit allem Zubehör übergeben hat und er ihm ein Leibgeding einrichtet zu 50 rheinische Gulden, ein Scheffel Erbsen, ein Scheffel Linsen, ein Scheffel Gerste und ein Sack mit Rüben, was ihm lebenslang jährlich am Martinstag (11.11.) zu Marbach in der Stadt oder zwei Meilen Wegs davon, wohin er will, gegeben werden soll. Außerdem soll er alle Zinshühner und Gänse, die ihm, den Sohn, zufallen und die ihm von seinem Vater übergeben worden sind erhalten, weiterhin soll er die 18 1/2 Gulden des Brandecker erhalten, die dieser dem Vater zu geben verpflichtet ist. Er setzt Hans von Bernhausen, Conrat von Liebenstein und Anselm von Yberg, seine Vettern und Schwäger, zu Mitschuldnern und Gewährsleute ein
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Hans von Kaltental der jüngere bekundet, dass sein Vater, Hans von Kaltental der Ältere, ihm seinen Anteil an dem Dorf Aldingen mit allem Zubehör übergeben hat und er ihm ein Leibgeding einrichtet zu 50 rheinische Gulden, ein Scheffel Erbsen, ein Scheffel Linsen, ein Scheffel Gerste und ein Sack mit Rüben, was ihm lebenslang jährlich am Martinstag (11.11.) zu Marbach in der Stadt oder zwei Meilen Wegs davon, wohin er will, gegeben werden soll. Außerdem soll er alle Zinshühner und Gänse, die ihm, den Sohn, zufallen und die ihm von seinem Vater übergeben worden sind erhalten, weiterhin soll er die 18 1/2 Gulden des Brandecker erhalten, die dieser dem Vater zu geben verpflichtet ist. Er setzt Hans von Bernhausen, Conrat von Liebenstein und Anselm von Yberg, seine Vettern und Schwäger, zu Mitschuldnern und Gewährsleute ein
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 3/77 Nr. 26
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 3/77 Unterlagen zur Geschichte der Freiherren Kechler von Schwandorf und Schertel von Burtenbach
Unterlagen zur Geschichte der Freiherren Kechler von Schwandorf und Schertel von Burtenbach >> 1. Urkunden und Unterlagen aus dem Archiv der Freiherren von Kechler von Schwandorf Schloß Unterschwandorf >> 1.5. Urkunden anderer Provenienzen aus dem Archiv Schloss Unterschwandorf
1474 Juni 23
34,5 x 57 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Feuchtigkeitsschäden vor allem im Berich der Falz
Aussteller: Hans von Kaltental der jüngere
Empfänger: Hans von Kaltental der Ältere
Siegler: Hans von Kaltental der jüngere; Hans von Bernhausen; Conrat von Liebenstein; Anselm von Yberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: alle vier anhängenden Siegel mit Pressel ab
Publiziertes Regest: Kraus Nr. 45
Aussteller: Hans von Kaltental der jüngere
Empfänger: Hans von Kaltental der Ältere
Siegler: Hans von Kaltental der jüngere; Hans von Bernhausen; Conrat von Liebenstein; Anselm von Yberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: alle vier anhängenden Siegel mit Pressel ab
Publiziertes Regest: Kraus Nr. 45
Bernhausen, Hans von
Kaltental, Hans von; um 1455, Sohn des Wilhelm von Kaltental
Kaltental, Hans von; um 1474-1521, Sohn des Hans von Kaltental
Liebenstein, Konrad von; um 1442-1482
Yberg, Anselm von
Aldingen : Remseck am Neckar LB
Marbach am Neckar LB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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- 1. Urkunden und Unterlagen aus dem Archiv der Freiherren von Kechler von Schwandorf Schloß Unterschwandorf (Gliederung)
- 1.5. Urkunden anderer Provenienzen aus dem Archiv Schloss Unterschwandorf (Gliederung)