Ferdinand, Erzbischof von Köln usw., gestattet Otto von Hövel und seiner Frau Christina von Raesfeld zur Befriedigung ihrer Gläubiger die Veräußerung ihres Lehnguts Könings-Erbe im Kirchspiel Gescher, das ihnen aus den Merveldschen Gütern des verstorbenen Wilhelm von Raesfeld zugefallen war und das vormals Johann Korff genannt Schmising zu seinem Behuf und dem sämtlicher Erben Johann von Mervelds zu Merveld zu Lehen trug, an seinen Vetter und Schwager Johann Zernago und belehnt zu dessen Behuf Arnold Remesdieck mit dem genannten Gut. Unterschrift: Heinrich Wettendorf.
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Ferdinand, Erzbischof von Köln usw., gestattet Otto von Hövel und seiner Frau Christina von Raesfeld zur Befriedigung ihrer Gläubiger die Veräußerung ihres Lehnguts Könings-Erbe im Kirchspiel Gescher, das ihnen aus den Merveldschen Gütern des verstorbenen Wilhelm von Raesfeld zugefallen war und das vormals Johann Korff genannt Schmising zu seinem Behuf und dem sämtlicher Erben Johann von Mervelds zu Merveld zu Lehen trug, an seinen Vetter und Schwager Johann Zernago und belehnt zu dessen Behuf Arnold Remesdieck mit dem genannten Gut. Unterschrift: Heinrich Wettendorf.
VI, 3
B 158u Studienfonds Münster, Jesuitenkolleg Coesfeld - Urkunden
Studienfonds Münster, Jesuitenkolleg Coesfeld - Urkunden
1630 Jul. 31
Pergament
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:21 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.3. Studienfonds und Missionen (Tektonik)
- Studienfonds Münster (Tektonik)
- Studienfonds Münster, Jesuitenkolleg Coesfeld / Urkunden (Bestand)
Namensnennung 4.0 International