Mannrecht und Vermögenszeugnis: Hans Krum
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5057
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1606 Januar 31
Regest: Vogt, Bürgermeister und Gericht der Stadt Sindelfingen bekennen: Hans Krum aus Sindelfingen gebürtig, der sich in Reuttlingen verheiratet hat und sich dort bürgerlich niederlassen will, ist der eheliche Sohn des Ulrich Krum und der Barbara Küenlin (oder Küenler?), die noch leben. Gemäss der württ. Freiheit ist Hans Krum der Leibeigenschaft ledig und los. Ulrich Krum hat angezeigt, dass er seinem Sohn Hans folgende 2 Stück liegende Güter zu Heiratgut und Aussteuer gegeben haben wolle: 1 Morgen Ackers in Zelg Herpstain im Gansseeh zwischen Eberhard Marquardts selig Witib von Dagersheim und Ulrich Yelin gelegen, und 1/2 Mannsmahd Wiese unter der Rüetmühle am Mühlgraben und Johann Hagdanns selig Witib gelegen, welche Wiese der Herrschaft 2 ß zinst. Sonst sind die beiden Stücke ledig und eigen.
Diese Güter sind auf die 200 Pfund Heller württ. Landswährung wohl wert. Dazu hat Hans Krum auf seines Vaters künftigen Tod noch ein Ziemliches erblich zu erwarten.
Diese Güter sind auf die 200 Pfund Heller württ. Landswährung wohl wert. Dazu hat Hans Krum auf seines Vaters künftigen Tod noch ein Ziemliches erblich zu erwarten.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Insigel Wendels von Maur, Vogts, und der Stadt Sindelfingen
Siegel (Erhaltung): beide in Holzkapsel vorhanden, doch das des Vogts nur zu 2/3
Siegel restauriert 11/96
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): beide in Holzkapsel vorhanden, doch das des Vogts nur zu 2/3
Siegel restauriert 11/96
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ