Geburtsbrief: Catharina Noderer
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5214
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1616 Oktober 27, Sonntag
Regest: Rector, Cancellarius, Doctores und Regenten der Hohen Schul zu Tübingen urkunden: M. Philippus Laubenberger, Pfarrer zu Aalen, teilt mit, dass er für seine Hausfrau Catharina Noderer um das Bürgerrecht zu Reuttlingen anhalten wolle. Es wird daher bezeugt, dass Dr. jur. Paulus Noderer selig vor ungefähr 34 Jahren sich mit Catharina Voltz, Tochter des Dr. jur. Valentin Voltz, gewesenen Professors bei der Hohen Schul zu Tübingen, verheiratet hat und dass die genannte Catharina Noderer beider eheliche Tochter ist. Sie ist am 24. Mai 1584 durch Jacobus Andreae, Doctor der heil. Schrift und Professor, auch gewesenen Probst und Cancellarius Universitatis, sodann Frau Margaretha Vogler, Hausfrau des Chilian Vogler, Doctors der Arznei und Professoros selig, als Gevattern in St. Georgs Kirche zu Tübingen zur Tauf gebracht worden. Catharina Noderer ist weder der Universität noch sonst jemand durch Leibeigenschaft verbunden.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Lectum in senatu den 29. Oktober 1616.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Lectum in senatu den 29. Oktober 1616.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Ausstellungsort: Tübingen
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Rectorat-Insigel der Universität
Siegel (Erhaltung): in Holzkapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Rectorat-Insigel der Universität
Siegel (Erhaltung): in Holzkapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ