Staatlicher Hochbau im Mittelpunkt des Interesses: Informationsfahrt der Landespressekonferenz nach Bruchsal und Heidelberg
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D691006/402
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1969 >> November
22. November 1969
(O-Ton) Robert Gleichauf, CDU, Finanzminister von Baden-Württemberg: Staatlicher Hochbau nach 1945 / Der Hochbau im Haushaltsentwurf 1970 / Die Pädagogischen Hochschulen klagen über Raummangel: Die Kritik an seinem Modell der Raumbeschaffung im Rahmen des Sofortprogramms für Hochschulen versteht er nicht / Ungenutzte Kapazitäten in den nächsten zwei bis drei Jahren für die Universitäten nutzen / Das Hochbauprogramm ist notwendig und wird sich bewähren dank variabler Gestaltung und nahezu universal verwertbarer Gebäude / Im kommenden Jahr noch kein Baubeginn, jedoch Vorbereitung / Kosten 1970 daher in vertretbarem Rahmen / Der Bund soll mit der Hälfte der Baukosten unter die Arme greifen, sonst beträchtliche Schwierigkeiten / (7'48)
(O-Ton) Karl Kollnig, Prof. Dr., Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg: In den letzten drei Semestern jeweils 350 Studierende abgewiesen: die sind wahrscheinlich an andere Hochschulen abgewandert / Wird mit den Zusatzbauten à la longue das Richtige getan? - In drei Semestern bereits wieder erhebliches Defizit / Für endgültigen Neubau / Erhebliche Anziehungskraft der Heidelberger und der Freiburger und Karlsruher Hochschulen: de facto Entlastung der Universität / Kleine Facultas auf PHs transferiert / Planung für die nächsten 5 bis 8 Jahre erfordert / (2'37)
(O-Ton) Karl Kollnig, Prof. Dr., Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg: In den letzten drei Semestern jeweils 350 Studierende abgewiesen: die sind wahrscheinlich an andere Hochschulen abgewandert / Wird mit den Zusatzbauten à la longue das Richtige getan? - In drei Semestern bereits wieder erhebliches Defizit / Für endgültigen Neubau / Erhebliche Anziehungskraft der Heidelberger und der Freiburger und Karlsruher Hochschulen: de facto Entlastung der Universität / Kleine Facultas auf PHs transferiert / Planung für die nächsten 5 bis 8 Jahre erfordert / (2'37)
0:12:02; 0'12
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Baden-Württemberg: Staatlicher Hochbau
Reform
Sechziger Jahre
Universität
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ