Ehevertrag zwischen dem verwitweten Geldwechsler Thomas Baur und Anna Juliana geborene Schmid, Witwe des Wirts Zum Pfauen [abgegangene Wirtschaft, Pfauengasse 8] Christian Ulk. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Margarete geborene Hildenbrand die beiden erwachsenen und bereits verheirateten Söhne Samuel, Pfarrer in Göttingen [Stadt Langenau/Alb-Donau-Kreis], und Christian, Pfarrer in Burtenbach [Lkr. Günzburg], die Braut aus ihrer ersten Ehe die Tochter Judith. Der Vertrag wird im Beisein des Gerichtsprokurators Johann Georg Rabausch und des Vorgesetzten der Färberzunft Jakob Maurer als Pfleger der Braut und ihrer Tochter geschlossen.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Geldwechsler Thomas Baur und Anna Juliana geborene Schmid, Witwe des Wirts Zum Pfauen [abgegangene Wirtschaft, Pfauengasse 8] Christian Ulk. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Margarete geborene Hildenbrand die beiden erwachsenen und bereits verheirateten Söhne Samuel, Pfarrer in Göttingen [Stadt Langenau/Alb-Donau-Kreis], und Christian, Pfarrer in Burtenbach [Lkr. Günzburg], die Braut aus ihrer ersten Ehe die Tochter Judith. Der Vertrag wird im Beisein des Gerichtsprokurators Johann Georg Rabausch und des Vorgesetzten der Färberzunft Jakob Maurer als Pfleger der Braut und ihrer Tochter geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 032
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1800 Dezember 16.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Thomas Baur und Anna Juliana Schmid
Siegler: Markus Christoph Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Hieronimus Eitel von Baldinger, Michael Glöckler und Johann Paul Kindervater, Ratsherren und Pflegamtsverwalter in Ulm, mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: No. 18 (19. Jh.); No. 28 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Von den Eheleuten und ihren Pflegern unterschriebener Entwurf des Vertrags vom 16. November 1800
Datum: So geschehen Ulm, den 16ten decembris 1800.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Thomas Baur und Anna Juliana Schmid
Siegler: Markus Christoph Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Hieronimus Eitel von Baldinger, Michael Glöckler und Johann Paul Kindervater, Ratsherren und Pflegamtsverwalter in Ulm, mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: No. 18 (19. Jh.); No. 28 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Von den Eheleuten und ihren Pflegern unterschriebener Entwurf des Vertrags vom 16. November 1800
Datum: So geschehen Ulm, den 16ten decembris 1800.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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