Bekämpfung des Vertriebs von Schund- und Schmutzliteratur in Berlin
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A Pr.Br.Rep. 030 Nr. 16986
A Pr.Br.Rep. 030 Nr. BLHA Pr.Br. Rep. 30, Berlin C, Tit. 121 Nr. 16986
Registratursignatur: A Pr.Br.Rep. 030 Nr. Der Polizeipräsident Berlin - Abteilung IV - K 7130, 11 184 ²
A Pr.Br.Rep. 030 Polizeipräsidium Berlin
A Pr.Br.Rep. 030 Polizeipräsidium Berlin >> 19. Kriminal- und Justiz-Sachen, Abteilung K >> 19.03. Sittenpolizei >> 19.03.01. Bekämpfung der Schund- und Schmutzliteratur
1918 - 1926
Enthält u.a.: Einheitliche Regelung der Bekämpfung der Schundliteratur durch Verordnung des Obermilitärbefehlshabers vom 20.07.1917.- Berichterstattung von Prof. Dr. Brunner über die behördliche, reichsweite Bekämpfung der Schundliteratur.- Vorschlag über den Ausbau einer Zentralpolizeistelle zur Bekämpfung unzüchtiger Bilder und Schriften zu einer die Schundliteratur mit umfassenden Hauptstelle nach dem Krieg.- Protokoll einer Besprechung im Reichsministerium des Innern vom 14.10.1919.- Bekämpfung der unsittlichen Zeitungsanzeigen und anstößigen Lichtbildreklame.- Entwurf eines Gesetzes zum Schutz der Jugend vor der Schundliteratur.- Liste der Schundheftreihen, die in Deutschland unter den Schulkindern verbreitet sind, 1922.- Begründung der Zulässigkeit eines Urteils des Königlichen Landgerichts II vom 12.02.1912 über den Boykott der Schundliteraturgeschäfte in Berlin.- Ausschluss von Bahnhofsbuchhandlungen durch die Reichsbahnverwaltung beim Verkauf von unsittlichen Zeitschriften.- Artikel von Sling [d.i. Paul Schlesinger] in der Vossischen Zeitung vom 4.11.1925 und 2.12.1925 über einen Prozess gegen den Kunstmaler Max Brüning wegen der Verbreitung unzüchtiger Bilder.- Beschwerde von Prof. Dr. Hentig über die Zunahme von Zügellosigkeit im Theater, Film und Presse vom 25.11.1926.- Gutachten der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge zum Entwurf eines Gesetzes zur Bewahrung der Jugend vor Schund- und Schmutzschriften vom 15.11.1926.
105 Blatt
Archivale
Band: Bd. 2
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 10:08 MEZ
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- 19. Kriminal- und Justiz-Sachen, Abteilung K (Gliederung)
- 19.03. Sittenpolizei (Gliederung)
- 19.03.01. Bekämpfung der Schund- und Schmutzliteratur (Gliederung)