Simon Weeber, Pfarrherr, Matheus Flaisch, Weber, und Georg-Hans, Michael-Johannes, Anna Maria Flaisch, seine Kinder, alle des Fleckens Bingen, verkaufen mit Zustimmung des Erblehenherren ihrem Vetter Joseph Flaisch, Weber und Branntweinbrenner daselbst, das von dem verstorbenen Joseph Flaisch ererbte hornsteinische Erblehenhaus, Scheuer und Garten, alles beieinander (Anlieger: Matheis Schneider, Glaser; der alte Vohlenschmidt; Kaspar Reebholtz; das gemeine Mark; die Straße; die Lauchert). Daraus gehen nur die gewöhnlichen bürgerlichen Beschwerden. Der Garten ist durch eine Konstanzer Kommission 1744 für zehntfrei erkannt worden. Der Kaufpreis beträgt 710 Gulden Reichswährung und ist teils in bar, teils durch Anweisung auf Kapitalien zu zahlen. Bei jeder Veränderung soll je 1 Gulden Abzug und Aufzug der Erblehensherrschaft nach Hornstein gezahlt werden. Die Konstanzer Kanzlei ratifiziert diesen Vertrag Nachtrag der Kanzlei: Das Branntweingeschirr ist für 60 Gulden und der grundeigene Garten hinter dem Haus für 90 Gulden von der Kaufsumme abgesetzt, also jetzt 560 Gulden
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Simon Weeber, Pfarrherr, Matheus Flaisch, Weber, und Georg-Hans, Michael-Johannes, Anna Maria Flaisch, seine Kinder, alle des Fleckens Bingen, verkaufen mit Zustimmung des Erblehenherren ihrem Vetter Joseph Flaisch, Weber und Branntweinbrenner daselbst, das von dem verstorbenen Joseph Flaisch ererbte hornsteinische Erblehenhaus, Scheuer und Garten, alles beieinander (Anlieger: Matheis Schneider, Glaser; der alte Vohlenschmidt; Kaspar Reebholtz; das gemeine Mark; die Straße; die Lauchert). Daraus gehen nur die gewöhnlichen bürgerlichen Beschwerden. Der Garten ist durch eine Konstanzer Kommission 1744 für zehntfrei erkannt worden. Der Kaufpreis beträgt 710 Gulden Reichswährung und ist teils in bar, teils durch Anweisung auf Kapitalien zu zahlen. Bei jeder Veränderung soll je 1 Gulden Abzug und Aufzug der Erblehensherrschaft nach Hornstein gezahlt werden. Die Konstanzer Kanzlei ratifiziert diesen Vertrag Nachtrag der Kanzlei: Das Branntweingeschirr ist für 60 Gulden und der grundeigene Garten hinter dem Haus für 90 Gulden von der Kaufsumme abgesetzt, also jetzt 560 Gulden
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Nr. 312
Repert. XVI, Bb Nr. 165, Kasten B, Fach 36
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Grafschaft Sigmaringen: Urkunden
Grafschaft Sigmaringen: Urkunden >> 1. Urkunden
1757 März 21
Urkunden
Ausstellungsort: Hornstein
Siegler: Konstanzer Kanzlei
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: rotes Lacksiegel
Vermerke: 2 Blatt||Dorsualvermerk: Siegelgeldt 3 fl 27 kr (verbessert aus 2 fl 1 kr), dato Martin Reebholz, maurer, ist gemacht. [für ihn vielleicht die Erhöhung des Siegelgeldes?]
Siegler: Konstanzer Kanzlei
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: rotes Lacksiegel
Vermerke: 2 Blatt||Dorsualvermerk: Siegelgeldt 3 fl 27 kr (verbessert aus 2 fl 1 kr), dato Martin Reebholz, maurer, ist gemacht. [für ihn vielleicht die Erhöhung des Siegelgeldes?]
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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03.04.2025, 1:47 PM CEST
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