Truppendurchzüge und Kriegshandlungen
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MBKB, GAB 4042
C 48 Nr. 250-260
12134
MBKB, GAB Markgraftum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth, Geheimes Archiv Bayreuth
Markgraftum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth, Geheimes Archiv Bayreuth >> 2. Bestände >> 2.2. Landesherrschaft (GAB) >> 2.2.1. Innenpolitik/Außenpolitik/Militaria >> 2.2.1.10. Militaria >> 2.2.1.10.3. 30-jähriger Krieg und Friedensverhandlungen 1648, Restitutionen
1620-1627
enthält u.a.: Enthält: 250. Durchzug der in den Niederlanden geworbenen Truppen des Herzogs Johann Ernst von Sachsen-Weimar nach Böhmen und deshalb ergangene Beschwerde des Bischofs von Bamberg und Würzburg bei Markgraf Christian als Kreisobrist (1620, 11. bis 29. April - 17 Produkte mit Beilage);
251. Durchzug des Grafen Styrum mit 1.000 Reitern durch brandenburgisches Gebiet beziehungsweise den fränkischen Kreis nach Böhmen (1620, 13. April bis 16. Mai - 53 Produkte);
252. Durchzug des Herzogs Wilhelm von Sachsen-Weimar von Schleiz aus durch den Hofer Distrikt an die böhmische Grenze (1620, 3. bis 6. Mai - 7 Produkte);
253. Korrespondenzen und Berichte meist bayreuthischer Beamter über den Anmarsch und Durchzug verschiedener Truppen mit fürstlichen Erlassen, dabei ein Schreiben Ansbachs wegen der im Anzug begriffenen, vom Grafen Styrum geworbenen 1.000 Reiter (1620, 3. Mai bis 28. Dezember - 21 Produkte);
254. Korrespondenzen zwischen Bamberg, Sachsen-Coburg, Weimar und Brandenburg wegen des Durchzugs der Reiter des Grafen Styrum (1620, 6. Mai bis 10. Juli - 47 Produkte mit Beilage);
255. Dienstanerbieten des Jörg von Bibra zur Werbung sowie Bitte des Markgrafen Johann von Brandenburg bei Markgraf Christian um Verwendung im Kriegsdienst und dessen Brautwerbungen (1620, 16. bis 18. Mai - 4 Produkte);
256. Durchzug und Einquartierung der Reiter des Rittmeisters Georg von Bibra in Neustadt a. d. Aisch und Ipsheim bei dem Marsch von Lauf nach Kitzingen auf Anordnung Ansbachs (1620, 29. Mai bis 11. Juni - 8 Produkte mit Beilagen);
257. Gutachten des Obristen Fuchs über die böhmischen Unruhen und die dortige Königswahl (1620 - 2 Produkte mit Beilagen);
258. Die Freilassung 10 brandenburgischer Soldaten;
259. Verzeichnis und Spezifikation der in den bayreuthischen Ämtern und Ortschaften von den verschiedenen dort einquartierten Kompanien verzehrten Viktualien und der erfolgten Proviantlieferungen (1622 - 61 Produkte);
260. Kaiserliches Dekret zu dem von Brandenburg erbetenen geistlichen und weltlichen Schutz und Korrespondenz des Herzogs Julius Heinrich von Sachsen, des Wilhelm Max von Endteres, des Peter Heinrich von Stralendorf sowie des Herzogs Johann Friedrich von Württemberg, des Markgrafen Hans Georg und der verwitweten Markgräfin Sophie und ihres Bruders, des Grafen Friedrich zu Solms mit Markgraf Christian in dieser Angelegenheit und wegen der ansbachischen Vormundschaft und Sukzession (1626, 12. Februar bis 1627, 18. März - 17 Produkte)
251. Durchzug des Grafen Styrum mit 1.000 Reitern durch brandenburgisches Gebiet beziehungsweise den fränkischen Kreis nach Böhmen (1620, 13. April bis 16. Mai - 53 Produkte);
252. Durchzug des Herzogs Wilhelm von Sachsen-Weimar von Schleiz aus durch den Hofer Distrikt an die böhmische Grenze (1620, 3. bis 6. Mai - 7 Produkte);
253. Korrespondenzen und Berichte meist bayreuthischer Beamter über den Anmarsch und Durchzug verschiedener Truppen mit fürstlichen Erlassen, dabei ein Schreiben Ansbachs wegen der im Anzug begriffenen, vom Grafen Styrum geworbenen 1.000 Reiter (1620, 3. Mai bis 28. Dezember - 21 Produkte);
254. Korrespondenzen zwischen Bamberg, Sachsen-Coburg, Weimar und Brandenburg wegen des Durchzugs der Reiter des Grafen Styrum (1620, 6. Mai bis 10. Juli - 47 Produkte mit Beilage);
255. Dienstanerbieten des Jörg von Bibra zur Werbung sowie Bitte des Markgrafen Johann von Brandenburg bei Markgraf Christian um Verwendung im Kriegsdienst und dessen Brautwerbungen (1620, 16. bis 18. Mai - 4 Produkte);
256. Durchzug und Einquartierung der Reiter des Rittmeisters Georg von Bibra in Neustadt a. d. Aisch und Ipsheim bei dem Marsch von Lauf nach Kitzingen auf Anordnung Ansbachs (1620, 29. Mai bis 11. Juni - 8 Produkte mit Beilagen);
257. Gutachten des Obristen Fuchs über die böhmischen Unruhen und die dortige Königswahl (1620 - 2 Produkte mit Beilagen);
258. Die Freilassung 10 brandenburgischer Soldaten;
259. Verzeichnis und Spezifikation der in den bayreuthischen Ämtern und Ortschaften von den verschiedenen dort einquartierten Kompanien verzehrten Viktualien und der erfolgten Proviantlieferungen (1622 - 61 Produkte);
260. Kaiserliches Dekret zu dem von Brandenburg erbetenen geistlichen und weltlichen Schutz und Korrespondenz des Herzogs Julius Heinrich von Sachsen, des Wilhelm Max von Endteres, des Peter Heinrich von Stralendorf sowie des Herzogs Johann Friedrich von Württemberg, des Markgrafen Hans Georg und der verwitweten Markgräfin Sophie und ihres Bruders, des Grafen Friedrich zu Solms mit Markgraf Christian in dieser Angelegenheit und wegen der ansbachischen Vormundschaft und Sukzession (1626, 12. Februar bis 1627, 18. März - 17 Produkte)
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Styrum, von
Endteres, Wilhelm Max von
Stralendorf, Peter Heinrich von
Württemberg, Johann Friedrich von
Solms, Friedrich von
Sachsen-Weimar, Johann Ernst von
Brandenburg, Christian von
Styrum, von
Fuchs
Bibra, von
Brandenburg, Johann von
Brandenburg, Johann Georg von
Sachsen, Julius Heinrich von
Brandenburg, Sophie von
Schleiz
Hof
Neustadt a. d. Aisch
Ipsheim
Kitzingen
Bamberg
Würzburg
Böhmen
Ansbach
Niederlande
Kreisobrist
Militär
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:34 MESZ
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