Beglaubigte Geburtsbriefs-Abschrift: Catharina Paumaister
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5234
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1571 März 22
Regest: Bürgermeister und Rat der Reichsstadt Reutlingen bekennen: Catharina Paumaister, in Reutlingen geboren, will sich anderwärts niederlassen. Es wird bezeugt, dass Mattheus Paumaister und seine eheliche Hausfrau Margaretha Schmid viel Jahre her zu Reutlingen im Bürgerrecht gesessen sind und noch sitzen und im Stand der Ehe die Catharina samt andern Kindern bekommen haben. Sie ist von Reutlingen frei und ledig aller Leibeigenschaft weggeschieden.
Diese Abschrift ist dem Original gleichlautend. Josephus Eysn, Notarius publicus, Hofgerichts-Advocat daselbst
Diese Abschrift ist dem Original gleichlautend. Josephus Eysn, Notarius publicus, Hofgerichts-Advocat daselbst
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Linz
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegel der Stadt Reutlingen (auf dem Original)
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegel der Stadt Reutlingen (auf dem Original)
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ