Der Generalvikar (in spiritualibus) des Erzbischofs Mainz bestätigt den unter dem 24. Januar 1726 getätigten Verkauf von Dekan und Kapitel des Kol...
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Urk. 14, 14841
A I u, Prinz Maximilian von Hessen sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe H >> Hep-Hey >> Hessen-Kassel, Prinzen von
1726 Februar 04
Lehnsverkauf
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Generalvikar (in spiritualibus) des Erzbischofs Mainz bestätigt den unter dem 24. Januar 1726 getätigten Verkauf von Dekan und Kapitel des Kollegiatstifts St. Peter zu Fritzlar: Dekan und Kapitel des Kollegiatstifts St. Peter zu Fritzlar verkaufen mit Zustimmung des Erzbischofs und Kurfürsten zu Mainz dem Maximilian, Prinzen und Landgrafen von Hessen, für 1.000 Reichstaler die im Gericht Jesberg und zu Braunau gelegenen Zehnten, die der Fabrik des Kollegiatstifts nach dem Tod des Eitel Ludwig von Linsingen, der keine männlichen Erben hinterlassen hatte, heimgefallen waren, nämlich: 1.) Zehnt zu Brüngershausen [Wüstung auf der Gemarkung der Gem. Jesberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 2.) Zehnt zu Oberbrüngershausen [Wüstung auf der Gemarkung der Gem. Jesberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 3.) Zehnt zu Brünchenhain [Gehöftgruppe auf der Gemarkung der Gem. Jesberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 4.) Zehnt zu Vockenrode [Wüstung auf der Gemarkung der Gem. Jesberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 5.) Zehnt zu Orperterode [Wüstung auf der Gemarkung Hundshausen, Gem. Jesberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 6.) Zehnt zu Hillenhain [Wüstung auf der Gemarkung Hundshausen, Gem. Jesberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 7.) Zehnt zu Richerode [Gehöftgruppe auf der Gemarkung Hundshausen, Gem. Jesberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 8.) Zehnt zu Hundshausen [Ortsteil der Gem. Jesberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 9.) Zehnt zu Braunau [Stadtteil von Bad Wildungen, Lkr. Waldeck-Frankenberg], genannt der von Linsingenfeld; 10.) Zehnt zu Wolkersdorf [Wüstung auf der Gemarkung der Gem. Jesberg, Schwalm-Eder-Kr.].
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johannes Petrus Menshengen, Sekretär des Mainzer Generalvikars, Maximilian, Prinz und Landgraf von Hessen, Konrad Ferdinand Haas, (iuris utriusque licentiatus), Syndikus des Kollegiatstifts zu Fritzlar
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johannes Petrus Menshengen, Sekretär des Mainzer Generalvikars, Maximilian, Prinz und Landgraf von Hessen, Konrad Ferdinand Haas, (iuris utriusque licentiatus), Syndikus des Kollegiatstifts zu Fritzlar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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