Gefangenenfürsorge insbesondere für verurteilte Kriegsverbrecher des Zweiten Weltkriegs und Inhaftierte in der DDR
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6HA 006 Präses Heinrich Held - Handakten, 6HA 006 (Präses Heinrich Held - Handakten), 341
6HA 006 Präses Heinrich Held - Handakten Präses Heinrich Held - Handakten
Präses Heinrich Held - Handakten >> Kirche, Staat, Wirtschaft und Gesellschaft
1951
Enthält: u.a.: Hans Meiser, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Gnadengesuch für die im Gefängnis Landsberg einsitzenden und zum Tod verurteilten Kriegsverbrecher, 1951; Präses Heinrich Held, Freilassung von Berthold von Bohlen und Halbach, 1951; Freiherr von Gemmingen-Hornberg, Gnadengesuch der Evangelischen Kirche im Rheinland für den inhaftierten Kommerzienrat Hermann Röchling, 1951; Kirchenrat Otto Wehr, Gnadengesuch für Hermann Röchling, 1951; Kirchenrat Carl Sachsse, Gnadengesuch für Hermann Röchling, 1951; Präses Heinrich Held, Freilassung von Hermann Röchling, 1951; Erlaubnisschein für Präses Heinrich Held zur Feier eines Gottesdienst im Lager Wittlich, 1951; Bischof Otto Dibelius, Vikar Ernst Quack in russischer Kriegsgefangenschaft, 1952; Kommerzienrat Hermann Röchling, göttliche Führung, 1952; Professor Karl Barth, Inhaftierte in der DDR, 1953; Gefangene in Frankreich, 1953; Liste der verhafteten und verurteilten kirchlichen Amtsträger, 1954; Todesanzeige für Kommerzienrat Hermann Röchling, 1955; Weitz, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Freilassung des Diakons Martin Westphal, 1956; Pfarrer Fritz Langensiepen, Auszug aus dem Urteil gegen den ehemaligen Oberst der Polizei Emanuel Schäfer, 1953; Professor Hans Iwand, Verurteilung von Superintendent Wilhelm Gemmel, DDR, 1956; Rudolf Amelunxen, Justizminister des Landes NRW, Pakete für Häftlinge, 1957.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:47 MEZ