Dekanat Karl Oldenberg
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2.1. Philosophische Fakultät
Philosophische Fakultät >> 02. Dekanatsakten 1876-1934
1908-1909
Enthält u.a.: Lehrkörper und Lehrwesen: Philosophie: Ernennung Prof. Dr. Johannes Rehmke zum Geheimen Regierungsrat. - Physik: Urlaubsgenehmigung für Prof. Geh. Regierungsrat Dr. Holtz zur Wiederherstellung seiner Gesundheit, Urlaub für Privatdozent Prof. Schreber, Antrag um Geldzuschuß für Prof. Schrebers Vorlesung über moderne Verkehrsmittel, Urlaubsgenehmigung für Privatdozent Otto Berg zur Beendigung seiner Arbeiten erteilt, Remuneration für eine Ergänzungsvorlesung des Privatdozenten Dr. Herweg. - Chemie: Nachrufe für den verstorbenen Prof. Limpricht (orginale Zeitungsseiten), Urlaub für den Honorar-Professor Dr. Semmler zu wissenschaftlichen Zwecken verlängert, Privatdozent Otto Anselmino bittet um Verlängerung seines Urlaubs bis zum Erscheinen der Neuausgabe des Arzneibuches für das Deutsche Reich, Gesuch um Erteilung eines Lehrauftrages für analytische Chemie für den Privatdozenten Dr. Strecker, Sonderabdruck "Technologie für Chemiker und Juristen an den deutschen Universitäten". - Geologie: Dr. Jaekel lädt zur Eröffnung des Geologisch-Mineralogischen Instituts ein. - Geographie: Nachrufe für den verstorbenen Prof. Credner (originale Zeitungsseiten), Verhandlungen zur Neubesetzung des geographischen Lehrstuhls und Ernennung des Prof. Dr. Max Friederichsen aus Bern, Urlaub für Privatdozent Dr. Gustav Braun. - Staatswissenschaften: Fragen zur Übertragung der Staatswissenschaften in die juristische Fakultät. - Archäologie: Beurlaubung des Prof. Pernice wegen Teilnahme an den Ausgrabungen in Milet vom 15. Okt. bis 20. Dez. 1908, Verkürzung seiner Vorlesungen, Beurlaubung des Prof. Pernice wegen Ausgrabungen in Milet und Didyma vom 1. Sept. 1909 bis 1. Jan. 1910. - Kunstgeschichte: Dotierung des kunstgeschichtlichen Apparats, Antrag auf Verleihung eines etatsmäßigen Extraordinariats an Dr. Semrau. - Klassische Philologie: Berufung des außerordentlichen Prof. Dr. Ernst Bickel nach Kiel, Neubesetzung des Lehrstuhls durch den Privatdozenten und Oberlehrer Dr. Johannes Mewaldt aus Berlin. - Deutsche Philologie: Nachrufe für den verstorbenen Prof. Reifferscheid (originale Zeitungsseiten), Verhandlungen zur Neubesetzung des Lehrstuhls und Ernennung des außerordentlichen Prof. Dr. Gustav Ehrismann zum ordentlichen Prof. und Nachfolger von Prof. Reifferscheid, Urlaubsgenehmigung für Prof. Pietsch wegen weiterer Arbeiten zur Herausgabe der Werke Luthers, Verlängerung des vertretungsweise ausgeübten Lehrauftrages an Prof. Dr. Johannes Stosch. - Romanische Philologie: Verlängerung des vertretungsweise ausgeübten Lehrauftrages an Prof. Dr. Gustav Thurau und Ernennung zum kommissarischen Mitdirektor des Romanischen Seminars. - Orientalische Philologie: Ordensverleihung (Roter Adlerorden 2. Klasse mit Eichenlaub) an Prof. Ahlwardt anlässlich seines 80. Geburtstages, Urlaub für Prof. Lidzbarski. - Künste und Fertigkeiten: Antrag auf Anstellung eines Kurzschriftlehrers. - Habilitationen: Dr. Hans Philipp für Mineralogie und Geologie (nebst Antrag, Lebenslauf, Beurteilungen, etc.), Dr. Günther Jacoby für Philosophie (nebst Antrag, Lebenslauf, Beurteilungen etc.). - Drucksache: Programmfestschrift zum Rektoratswechsel veröffentlicht von E. Stengel. - Preisaufgaben: Beurteilung der eingereichten Preisarbeiten und Stellung neuer Preisaufgaben. - ein Buch "Herder und Kants Ästhetik" von Günther Jacoby ,Leipzig 1907.
Band: Bd. 3
Band: Bd. 3
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ