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Generalia und Spezialia: "Geheim"
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K 203 Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg
Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg >> 3. Verordnungen und Generalia der deutschen Stellen
1923
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Befürchtung der Einrichtung weiterer Postüberwachungsstellen nach Einrichtung der Briefzensur in Essen, Januar 1923 - Warnung vor Werbern für einen Ruhrschutz, Januar 1923 (vgl. Nr. 13) - Geheimdienstlich relevante Nachrichten französischer Besatzer in hohlen Brillenbügeln, Januar 1923 - Ausbau der Pressestelle des Oberpräsidenten von Westfalen, Januar 1923 - Meldung von Vereinen im Bezirk des Polizeipräsidenten von Recklinghausen an die französischen Besatzer, Februar 1923 - Schießerei mit Todesfolge zwischen Schutzpolizisten und französischen Gendarmen vor der Bürgermeisterei in Gelsenkirchen, Februar 1923 - Postverkehr der Behörden des besetzten und des unbesetzten Gebiets, April 1923 - Deckadressen für den Briefverkehr an Städte im besetzten Gebiet, März 1923, und Aufhebung dieser Praxis , Januar 1924 - Protokoll einer im Oberpräsidium in Münster mit Vertretern der Parteien stattgefundenen Besprechung betreffend Propaganda der Deutschen im besetzten Gebiet, Juni 1923 - Beschlagnahmung der Post (z. B. für Recklinghausen) am Bahnhof Sinsen durch die Besatzer, Juni 1923 - Verhinderung von "falschen" behördlichen Telefonpartnern durch die Nutzung von Kennwörtern (mit Liste), Juni 1923 - Bemühung um die Freilassung von politischen Gefangenen nach dem Ende des passiven Widerstands, November 1923 - Verhaftung des Kindermädchens Selma Bösing, März 1923 - Erfordernis eines persönlichen Gesuchs von Ausgewiesenen betreffend Rückkehr und Wiedereinstellung, März 1924
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.