C 101, 1051
C 101 Fürstabtei Herford, Landesarchiv - Akten
Fürstabtei Herford, Landesarchiv - Akten >> 9. Dechantin >> 9.2. Verwaltung der Dekanatsgüter, Streit mit der Äbtissin
1667-1721
Enthaeltvermerke: enthält u.a.: 1. Testament der Dechantin Walpurga Magdalena Gräfin zu Wied, 1667; 8. Deduktion zum Streit der Äbtissin mit dem Freifräulein von Boyemer wegen des Tafelguts Stockum (Druck), 1698; 9. desgl. zum Recht einer evang. Äbtissin zur Beibehaltung der abteilichen Würde nach einer Heirat (Druck), 1704; 10. Bericht über die Gründe, die die Verhandlungen über einen Vergleich zwischen dem König in Preußen und der Äbtissin zu Herford noch nicht zum Abschluß kommen ließen (Druck), 1707; 11. Äbtissin Charlotte Sophie wegen Mitnahme des Hofmarschalls von Amazone, 1716; 15. Vollmacht der Eleonora Landgräfin zu Hessen wegen der übertragenen Kanonissinstelle, 1716; 20. Eid der Kanonissin Eleonora, Einführungsprotokoll; 48. Zusage der Stimme durch Eleonora Margareta Landgräfin zu Hessen für die Wahl der Johanna Charlotta verwitwete Prinzessin von Preußen zur Äbtissin, 1717; 51. Zusage der Johanna Charlotte wegen der Dechantinstelle für Eleonora Margareta, 1717; 61. Vollmacht zur Ablegung des Dekanisseneids für den Grafen Francisco de Santi, 1718; 90. Korrespondenz mit Sternfeld, 1720-1721; 95. Entscheidung der Äbtissin bei der Stimmengleichheit zwischen der Catharina Barbara Markgräfin zu Baden und der Prinzessin Albertine zu Nassau bei der Dechantinwahl für erstere, 1717; 98. Korrespondenz mit dem Minister Hecht zu Heidelberg bzw. Frankfurt: Stimmensammeln für die Wahl der verwitweten Markgräfin von Brandenburg-Schwedt zur Äbtissin, 1720; 105. Zusicherung der künftigen Äbtissin wegen des Dechantinamtes für Eleonora Margareta von Hessen-Homburg, 1720; 115. König Friedrich Wilhelm von Preußen zur Äbtissinnenwahl (Abschrift), 1720; 123. Erklärung der Kapitularen zur Wahl einer Dechantin, 1721; 132. Erklärung der zu wählenden Eleonora Landgräfin zu Hessen wegen Entrichtung der Wahlgelder und Gebühren, 1721; 141. Facti species zur anberaumten Neuwahl einer Dechantin wegen der Amtsmüdigkeit der Markgräfin von Baden und Responsum der Juristenfakultät zu Marburg, 1721; 163. Übersicht über die Einkünfte der Dechantin; 174. Verzicht der Markgräfin von Baden; 188. Wahlprotokoll der Kapitularen, 1721; 220. Rüge der Kapitularen durch die Äbtissin wegen der vorgenommenen Wahl, Verweigerung der Bestätigung, 1721; 232. Intervention des Königs gegen die Äbtissin
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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09.01.2026, 12:17 MEZ
Hierarchie
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- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
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- 1.3.2. Fürstabtei Herford (Tektonik)
- 1.3.2.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstabtei Herford, Landesarchiv (Tektonik)
- Fürstabtei Herford, Landesarchiv / Akten (Bestand)
- 9. Dechantin (Gliederung)
- 9.2. Verwaltung der Dekanatsgüter, Streit mit der Äbtissin (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International