Untersuchung gegen die stud. med. Casper Friederichs und Genossen wegen grober Exzesse
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Hbg. 764
Sortierung: 00487
0.1.3. Universitätsgericht
Universitätsgericht >> 03. Processualia >> 03.01. Universitätsangehörige >> 03.01.02. Disciplinaria >> 03.01.02.03. Injurien
Okt. 1865 - März 1866
Enthält u.a.: Weitere Angeklagte: stud. med. Wilhelm Vierkötter, stud. phil. Emil Seiffert, stud. med. Ludwig Degener, stud. med. August Stimpel, stud. med. August Harwart, stud. med. Johannes Wilde, stud. med. Heinrich Pauly, stud. med. Paul Schliep, stud. med. Heinrich Ries, stud. math. Hermann Zschiederich, stud. med. Bernard Brandt, stud. med. Carl Beermann, stud. med. Heinrich Kappelhoff, stud. math. Wilhelm Bremme, stud. med. Georg Wewer, Dr. Max Märcker, Dr. med. Paul Vogt, Otto Susemihl. - Klage des stud. med. Wilhelm Vierkötter gegen Mitglieder der Burschenschaft Germania wegen Realinjurien. - Verhandlungen mit: stud. med. Casper Friederichs (31. Okt. 1865), stud. phil. Emil Seiffert, stud. med. Ludwig Degener, stud. med. August Stimpel (1. Nov. 1865), stud. med. August Harwart, stud. med. Johannes Wilde, stud. med. Heinrich Pauly, stud. med. Paul Schliep, stud. med. Heinrich Ries (3. Nov. 1865), stud. med. Wilhelm Vierkötter, stud. math. Hermann Zschiederich, stud. med. Kottrup (4. Nov. 1865), stud. med. Carl Kottrup (6. Nov. 1865), stud. med. Bernard Brandt, stud. med. Carl Beermann, stud. med. Heinrich Kappelhoff und stud. math. Wilhelm Bremmme (7. Nov. 1865), stud. med. Georg Wewer, stud. med. Wilhelm Reip, stud. med. Emil Tölpe (8. Nov. 1865), Dr. Max Märcker, Dr. Paul Vogt, Otto Susemihl (9. Nov. 1865), stud. Friederichs, stud. Degener, stud. Stimpel (10. Nov. 1865), stud. med. Vierkötter (18. Nov. 1865). - Bitte des stud. med. C. Friederichs (Nov. 1865). - Erkenntnis. - Verhandlung (24. Nov. 1865). - Strafe: Consilium abeundi und Karzer. - Schreiben (9. März 1866, 19. März 1866).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:26 MEZ