Zinsverschreibung
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A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. 1442
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6) >> Bd. 3 Kaufbriefe, Zinsbriefe u.ä. 1547-1805
1651 Februar 15
Regest: Jacob Werenwag, Bürger zu Reutlingen, verspricht für sich und seine Erben, auch künftig aus 20 Gulden Hauptguts, nachdem das verschriebene Unterpfand alieniert (= in andere Hände gekommen) und deswegen hierum eine andere Sicherheit zu geben ist, 1 Gulden Zins wie bisher auf den 1. März, 8 Tag vor oder nach, den Spendenpflegern Johannes Bihler und Kürschnerzunftmeister Johannes Ehringer zu bezahlen aus seinem 1 Mannsmahd Wiesen im äußeren Ringelbach, zwischen Johannes Reichhart und Jacob Fuchß gelegen, oben an Thomas Knapp und unten auf den Graben stoßend, so zinsfrei, ledig und recht eigen ist, auch vor Wiederablösung dieses Hauptgutes ferner nicht belastet werden, sondern den Spenden als Unterpfand verschrieben sein soll. Wenn er oder seine Erben an Reichung des Zinses oder zu Zeit der Ablösung mit Erstattung des Hauptguts säumig sein würden, so haben die Spendenpfleger das Recht, das Unterpfand nach hiesiger Stadt üblichem Gebrauch anzugreifen immer so lang und viel, bis sie um Hauptgut und Zins gänzlich zufrieden gestellt sind. Er oder seine Erben sollen, wann sie wollen oder von ihnen begehrt würde, den 1 Gulden Zins mit 20 Gulden Hauptgut ablösen. Jeder Teil hat dem andern 1/4 Jahr zuvor abzukünden.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Siegel (Erhaltung): Siegelabdruck vorhanden
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Insigel der Stadt Reutlingen
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Insigel der Stadt Reutlingen
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ