Landesbetrieb Wasserwirtschaft/Küsten- und Naturschutz Brake-Oldenburg (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA OL, Rep 675 BRA-OL
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Staatliches Archivgut, Neuere Bestände >> 2.2 Bau / Wasser / Verkehr
1880-2012
Enthält: Dienststellenverwaltung und Personalsachen 1838-1969 (85); Deichbau 1826-1979 (200); Sielbau allgemein 1897-1934 (6); Käseburger Sielacht 1856-1953 (21); Butjadinger Sielacht 1862-1954 (28); Abbehauser Sielacht 1854-1951 (8); Strohauser Sielacht 1860-1933 (8); Abser Sielacht 1857-1951 (9); Golzwarder Sielacht 1857-1952 (9); Dedesdorfer Sielacht 1868-1951 (11); Braker und Klippkanner Sielacht 1834-1958 (25); Butteler Sielacht 1897-1949 (4); Moorriemer und Dalsper Sielacht, Mühlen- und Kanalachten 1839-1949 (23); Elsfleth- Neuenbroker Sielacht 1855-1955 (16); Stedinger Sielacht 1835-1966 (89); Esenshammer Sielacht 1861-1931 (4); Beckumer Sielacht 1896-1951 (7); Großenmeerer Pumpenacht und Mühlenachten 1881-1954 (7); Neuenhuntorfer Sielacht 1853-1955 (15); Blankenburger Sielacht 1852-1951 (5); Holler Sielacht 1852-1964 (11); Vareler und Dangaster Siel 1813- 1956 (82); Bockhorner Sielacht 1847-1954 (69); Wangerländische Sielacht 1640-1955 (68); Rüstringer und Kniphauser Sielacht 1859-1961 (40); Ab- und Zuwässerungen 1889-1953 (17); Wasserbuch und Wasserrecht 1974-2006 (13); Küstenschutz, Schlengen und Grodenaufspülungen im Bereich Wilhelmshaven 1909-1983 (39); Groden 1891-1980 (37); Grundwasser, Trinkwasserversorgung, Abwasser 1913-1953 (5); Naturschutz und Landschaftspflege, Wattenmeer 1829-2007 (82); Gewässerbewirtschaftung und Flussgebietsmanagement 1909 (1); Hafenbau, Landungsbrücken, Fähren, Industrieanlagen 1862-1959 (13); Wasserstandsmessungen, Pegel 1864-1943 (7); Sturmfluten, Überschwemmungen, Eisgang 1817-1974 (17); Kanalbauten, Binnenschiffe 1885-1935 (19); Seeverkehrswesen, Eisenbahnwesen, Straßenbausachen 1867-1954 (16); Forschungen, Untersuchungen, Gutachten 1918-1949 (6); Marinesachen, Militäranlagen 1879-1952 (14); Insel Wangerooge 1863-1952 (34); Bildersammlung zum Wasser- und Deichbau (31).
Beschreibung: Rep 675 BRA Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz Brake-Oldenburg mit Nebenstelle Wilhelmshaven
Zeit: (1640) 1813-2012
Geschichte des Bestandsbildners: In seiner historischen Entwicklung geht der Landesbetrieb zurück auf das 1814 eingerichtete Deichamt (Best. 200), das die örtlichen Küstenschutzzuständigkeiten der staatlichen Ämter wie auch der vier Deichbände bündelte. Der Wasserbau an sich oblag den Ämtern und war ab 1857 bei der Wasser- und Wegebaudirektion Oldenburg (Best. 202) angesiedelt, die zeitweise auch mit der Hochbaudirektion (Best. 201) zusammengelegt war. Ab 1903 wurde die Wasser- und Wegebaudirektion aufgelöst und dem Staatsministerium als Abteilung zugelegt. Das Oldenburger Wassergesetz vom 20.11.1868 (Oldenburgisches Gesetzblatt 1868, S. 838) war Maßstab. Mit der Gründung des Landes Niedersachsens wurde die Zuständigkeit für den Wasserbau an die Staatlichen Ämter für Wasser und Abfall und letztendlich in den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) übertragen.
Die Betriebsstelle Brake-Oldenburg ist im Zuge der Auflösung der Bezirksregierung mit ihrer Abteilung 5 und den Dezernaten 501 (Abfallwirtschaft), 502 (Wasserwirtschaft und Wasserrecht), 503 (Naturschutz) zum 1.1.2005 aus dem zuvor bestehenden Staatlichen Amt für Wasser und Abfall in Brake hervorgegangen.
Im Zuständigkeitsbereich des heutigen NLWKN Brake liegt auch das ehemalige Wasserwirtschaftsamt Wilhelmshaven. Im Wilhelmshavener Bereich war für die Verwaltungsämter Jever und Varel das Wege- und Wasserbauamt Jever zuständig. 1933 wurde in Varel ein neues Wasserbauamt eingerichtet, das 1938 seinen Namen in Kultur- und Wasserbauamt Varel änderte und sich damit an den preußischen Behörden orientierte. Ab 1940 wurde das Amt Wasserwirtschaftsamt Varel genannt. Bald nach der Gründung des Landes Niedersachsen wurde in Wilhelmshaven eine Außenstelle des Vareler Amts eingerichtet, die 1956 zur Hauptbehörde aufstieg und die Bezeichnung Wasserwirtschaftsamt Wilhelmshaven erhielt.
Geschichte des Bestandsbildners: Die ehemaligen Wasserwirtschaftsämter Brake und Wilhelmshaven waren dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium unterstellt und zuständig für die Deich- und Schutzbauten im Bereich der Stadt Wilhelmshaven und des Landkreises Friesland einschließlich des gesamten Jadebusens sowie für den Landkreis Wesermarsch (Schutz vor Nordsee und Weser). Ferner hatten die beiden Wasserwirtschaftsämter für den Hochwasserschutz, die Entwässerung des Deichhinterlandes sowie die Kontrolle und Regulierung der Abwässer zu sorgen. Zum 1.1.1984 verlor das Wilhelmshavener Amt seine Selbstständigkeit und wurde dem früheren Wasserwirtschaftsamt Brake als Nebenstelle unterstellt, wobei es aber dieselben Aufgaben hatte wie vorher. Zu Beginn des Jahres 2000 wurden die Wasserwirtschaftsämter, die seit 1988 "Staatliche Ämter für Wasser und Abfall" (STAWA) hießen, in Landesbetriebe für Küstenschutz und Wasserwirtschaft umgewandelt. Zwar blieben die Aufgaben, nur der rechtliche Status und die interne Organisation wurden dadurch berührt.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Betriebsstelle Brake-Oldenburg hat ihre Aufgaben im Gebiet der Landkreise Wesermarsch, Friesland, Ammerland und Oldenburg sowie der Städte Oldenburg, Wilhelmshaven und Delmenhorst. Für den Bereich der tidebeeinflussten Unterweser kooperiert der Gewässerkundliche Landesdienst (GLD) mit der Flussgebietsgemeinschaft Weser (FGW). Die in der FGW zusammengeschlossenen Anrainerländer verfolgen das Ziel, den Eintrag von Nähr- und Schadstoffen in die Nordsee zu vermindern. Darüber hinaus befasst sich der GLD mit Besonderheiten wie der Lage wechselnder Brackwasserzonen und Salz-/Süßwassergrenzen im Grundwasser, großflächigen Grundwasserabsenkungen sowie wechselnden Wasserscheiden in Pumpgebieten, die in tidebeeinflussten Niederungsgebieten eine Rolle spielen. Auf Grund der geografischen Lage ihres Einsatzgebietes fungiert Brake-Oldenburg als zentrale Stelle für das Flussgebietsmanagement der niedersächsischen Übergangs- und Küstengewässer im Zuge der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL). Die Richtlinie verpflichtet die Mitgliedsstaaten bis 2015 u.a. zur Erreichung eines guten Gewässerzustandes bei gleichzeitigem Schutz der Bevölkerung vor Überschwemmungen. Die Gefährdung durch weit in das Binnenland vordringende Sturmfluten begründet die Bedeutung des Küstenschutzes und des Sturmflutwarndienstes in der Betriebsstelle. Sie unterhält insgesamt 74,4 Kilometer landeseigener Gewässer, 3,7 Kilometer Hauptdeiche in Wilhelmshaven und 1.100 Hektar Deichvorländer im Jeverland, im Jadegebiet und an der Butjadinger Küste. Eines der größten Küstenschutzprojekte in Niedersachsen liegt in der Verantwortung der Betriebsstelle Brake-Oldenburg: die Erhöhung und Verstärkung des Deiches am Elisabethgroden im Wangerland (Kreis Friesland). Den Sturmflutschutz vervollständigen die in enger Kooperation mit der Freien Hansestadt Bremen errichteten und betriebenen Sperrwerke an der Ochtum, der Hunte und der Lesum. Da Maßnahmen eines Sperrwerkes sich auf die Situation im Gebiet der beiden anderen auswirken, tauschen die beiden Befehlszentralen in der NLWKN- Betriebsstelle Brake-Oldenburg (Hunte- und Ochtum-Sperrwerk) und des Landes Bremen (Lesumsperrwerk) - vertreten durch den Bremer Deichverband für das rechte Weserufer - nach dem "Vieraugenprinzip" regelmäßig die Prognosen aus und stimmen Entscheidungen ab. Grundlage hierfür sind die Pegelstände am Leuchtturm "Alte Weser" in Fedderwardersiel und - bei befürchteten schweren Sturmfluten - Borkum. Im Binnenland hat die Betriebsstelle einen maßgeblichen Anteil an der Planung und Durchführung von Naturschutzmaßnahmen wie der Renaturierung der mittleren Hunte. Im Naturschutz betreut die Betriebsstelle Brake die in ihrem Bereich liegenden landeseigenen Naturschutzgebiete und setzt die niedersächsischen Naturschutzförderprogramme sowie regionale Artenschutzkonzepte um. Ferner weist sie Naturschutzareale in den NATURA 2000-Gebieten aus und kümmert sich um die der Europäischen Union gemeldeten NATURA 2000-Gebiete. Die Belange des Naturschutzes und der Wasserreinheit wurden bereits im Niedersächsischen Wassergesetz vom 15. Juli 1960 berücksichtigt.
Findmittel: Erschließung: Archivdatenbank
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Kurzbeschreibung: Das Wasserwirtschaftsamt Brake, heute Landesbetrieb für Küstenschutz und Wasserwirtschaft, ist zuständig für die Deich- und Schutzbauten gegen die Nordsee, die Entwässerung des Deichhinterlandes sowie die Kontrolle und Regulierung der Abwässer.
Beschreibung: Rep 675 BRA Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz Brake-Oldenburg mit Nebenstelle Wilhelmshaven
Zeit: (1640) 1813-2012
Geschichte des Bestandsbildners: In seiner historischen Entwicklung geht der Landesbetrieb zurück auf das 1814 eingerichtete Deichamt (Best. 200), das die örtlichen Küstenschutzzuständigkeiten der staatlichen Ämter wie auch der vier Deichbände bündelte. Der Wasserbau an sich oblag den Ämtern und war ab 1857 bei der Wasser- und Wegebaudirektion Oldenburg (Best. 202) angesiedelt, die zeitweise auch mit der Hochbaudirektion (Best. 201) zusammengelegt war. Ab 1903 wurde die Wasser- und Wegebaudirektion aufgelöst und dem Staatsministerium als Abteilung zugelegt. Das Oldenburger Wassergesetz vom 20.11.1868 (Oldenburgisches Gesetzblatt 1868, S. 838) war Maßstab. Mit der Gründung des Landes Niedersachsens wurde die Zuständigkeit für den Wasserbau an die Staatlichen Ämter für Wasser und Abfall und letztendlich in den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) übertragen.
Die Betriebsstelle Brake-Oldenburg ist im Zuge der Auflösung der Bezirksregierung mit ihrer Abteilung 5 und den Dezernaten 501 (Abfallwirtschaft), 502 (Wasserwirtschaft und Wasserrecht), 503 (Naturschutz) zum 1.1.2005 aus dem zuvor bestehenden Staatlichen Amt für Wasser und Abfall in Brake hervorgegangen.
Im Zuständigkeitsbereich des heutigen NLWKN Brake liegt auch das ehemalige Wasserwirtschaftsamt Wilhelmshaven. Im Wilhelmshavener Bereich war für die Verwaltungsämter Jever und Varel das Wege- und Wasserbauamt Jever zuständig. 1933 wurde in Varel ein neues Wasserbauamt eingerichtet, das 1938 seinen Namen in Kultur- und Wasserbauamt Varel änderte und sich damit an den preußischen Behörden orientierte. Ab 1940 wurde das Amt Wasserwirtschaftsamt Varel genannt. Bald nach der Gründung des Landes Niedersachsen wurde in Wilhelmshaven eine Außenstelle des Vareler Amts eingerichtet, die 1956 zur Hauptbehörde aufstieg und die Bezeichnung Wasserwirtschaftsamt Wilhelmshaven erhielt.
Geschichte des Bestandsbildners: Die ehemaligen Wasserwirtschaftsämter Brake und Wilhelmshaven waren dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium unterstellt und zuständig für die Deich- und Schutzbauten im Bereich der Stadt Wilhelmshaven und des Landkreises Friesland einschließlich des gesamten Jadebusens sowie für den Landkreis Wesermarsch (Schutz vor Nordsee und Weser). Ferner hatten die beiden Wasserwirtschaftsämter für den Hochwasserschutz, die Entwässerung des Deichhinterlandes sowie die Kontrolle und Regulierung der Abwässer zu sorgen. Zum 1.1.1984 verlor das Wilhelmshavener Amt seine Selbstständigkeit und wurde dem früheren Wasserwirtschaftsamt Brake als Nebenstelle unterstellt, wobei es aber dieselben Aufgaben hatte wie vorher. Zu Beginn des Jahres 2000 wurden die Wasserwirtschaftsämter, die seit 1988 "Staatliche Ämter für Wasser und Abfall" (STAWA) hießen, in Landesbetriebe für Küstenschutz und Wasserwirtschaft umgewandelt. Zwar blieben die Aufgaben, nur der rechtliche Status und die interne Organisation wurden dadurch berührt.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Betriebsstelle Brake-Oldenburg hat ihre Aufgaben im Gebiet der Landkreise Wesermarsch, Friesland, Ammerland und Oldenburg sowie der Städte Oldenburg, Wilhelmshaven und Delmenhorst. Für den Bereich der tidebeeinflussten Unterweser kooperiert der Gewässerkundliche Landesdienst (GLD) mit der Flussgebietsgemeinschaft Weser (FGW). Die in der FGW zusammengeschlossenen Anrainerländer verfolgen das Ziel, den Eintrag von Nähr- und Schadstoffen in die Nordsee zu vermindern. Darüber hinaus befasst sich der GLD mit Besonderheiten wie der Lage wechselnder Brackwasserzonen und Salz-/Süßwassergrenzen im Grundwasser, großflächigen Grundwasserabsenkungen sowie wechselnden Wasserscheiden in Pumpgebieten, die in tidebeeinflussten Niederungsgebieten eine Rolle spielen. Auf Grund der geografischen Lage ihres Einsatzgebietes fungiert Brake-Oldenburg als zentrale Stelle für das Flussgebietsmanagement der niedersächsischen Übergangs- und Küstengewässer im Zuge der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL). Die Richtlinie verpflichtet die Mitgliedsstaaten bis 2015 u.a. zur Erreichung eines guten Gewässerzustandes bei gleichzeitigem Schutz der Bevölkerung vor Überschwemmungen. Die Gefährdung durch weit in das Binnenland vordringende Sturmfluten begründet die Bedeutung des Küstenschutzes und des Sturmflutwarndienstes in der Betriebsstelle. Sie unterhält insgesamt 74,4 Kilometer landeseigener Gewässer, 3,7 Kilometer Hauptdeiche in Wilhelmshaven und 1.100 Hektar Deichvorländer im Jeverland, im Jadegebiet und an der Butjadinger Küste. Eines der größten Küstenschutzprojekte in Niedersachsen liegt in der Verantwortung der Betriebsstelle Brake-Oldenburg: die Erhöhung und Verstärkung des Deiches am Elisabethgroden im Wangerland (Kreis Friesland). Den Sturmflutschutz vervollständigen die in enger Kooperation mit der Freien Hansestadt Bremen errichteten und betriebenen Sperrwerke an der Ochtum, der Hunte und der Lesum. Da Maßnahmen eines Sperrwerkes sich auf die Situation im Gebiet der beiden anderen auswirken, tauschen die beiden Befehlszentralen in der NLWKN- Betriebsstelle Brake-Oldenburg (Hunte- und Ochtum-Sperrwerk) und des Landes Bremen (Lesumsperrwerk) - vertreten durch den Bremer Deichverband für das rechte Weserufer - nach dem "Vieraugenprinzip" regelmäßig die Prognosen aus und stimmen Entscheidungen ab. Grundlage hierfür sind die Pegelstände am Leuchtturm "Alte Weser" in Fedderwardersiel und - bei befürchteten schweren Sturmfluten - Borkum. Im Binnenland hat die Betriebsstelle einen maßgeblichen Anteil an der Planung und Durchführung von Naturschutzmaßnahmen wie der Renaturierung der mittleren Hunte. Im Naturschutz betreut die Betriebsstelle Brake die in ihrem Bereich liegenden landeseigenen Naturschutzgebiete und setzt die niedersächsischen Naturschutzförderprogramme sowie regionale Artenschutzkonzepte um. Ferner weist sie Naturschutzareale in den NATURA 2000-Gebieten aus und kümmert sich um die der Europäischen Union gemeldeten NATURA 2000-Gebiete. Die Belange des Naturschutzes und der Wasserreinheit wurden bereits im Niedersächsischen Wassergesetz vom 15. Juli 1960 berücksichtigt.
Findmittel: Erschließung: Archivdatenbank
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Kurzbeschreibung: Das Wasserwirtschaftsamt Brake, heute Landesbetrieb für Küstenschutz und Wasserwirtschaft, ist zuständig für die Deich- und Schutzbauten gegen die Nordsee, die Entwässerung des Deichhinterlandes sowie die Kontrolle und Regulierung der Abwässer.
40; 1266 Verzeichnungseinheiten (Stand Januar 2020)
Bestand
Literatur: W. Scharf, Die geologischen Grundlagen des Küstenschutzes an der deutschen Nordseeküste, Wesermünde-Geestemünde 1929; Johann Kramer, Sturmflut 1962. Sturmfluten und Küstenschutz zwischen Weser und Ems, Soltau 1967; Generalplan Küstenschutz Niedersachsen, hrsg. vom Niedersächsische Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Referatsgruppe Wasserwirtschaft, Hannover 1973; Johann Kramer (Bearb.), Historischer Küstenschutz: Deichbau, Inselschutz und Binnenentwässerung an Nord- und Ostsee, Stuttgart 1992; Heiner Blischke, Küstenschutz im III. Oldenburgischen Deichband: "Leben an der Küste" / III. Oldenburgischer Deichband, Bockhorn 2001; Diethard Ness, 100 Jahre Deichbau im III. Oldenburgischen Deichband 1900-2000, Oldenburg 2008.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ