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Schwarz-Weiß-Fotografie eines Gemäldes, das einen rituellen Tanz zeigt. Rund 15 Personen mit Lendenschurz bekleidet, bemalten Körpern und z. T. Kriegsgerät in der Hand tanzen im Freien. Sie sind z. T. von vorn, z. T. von der Seite zu sehen. Eine Person in einem langen hellen Kleid steht im rechten Bildbereich und sieht die Betrachtenden an.
Kontext:
Der abgebildete Tanz wird zu Ehren einer Two-Spirit-Person aufgeführt. Der Erschaffer des Gemäldes, George Catlin (1796–1872), schreibt diese Zeremonie den Sauk bzw. Sac zu, einer indigenen Ethnie in Nordamerika.
Das Ölgemälde entstand zwischen 1835–1837, es befindet sich heute im Smithsonian American Art Museum (siehe https://americanart.si.edu/artwork/dance-berdash-4023, abgerufen am 15.7.2024). Inwieweit das Gemälde in einem kolonialistischen Kontext steht, muss an dieser Stelle offen bleiben.
Bildunterschrift in Schidrowitz: Sittengeschichte des Lasters: Der „Hermaphroditen-, Päderasten oder Icoucoua“-Tanz bei den Dakota-, Sax- und Fuchsindianern.
(Nach Catlin)
(Archiv des Instituts für Sexualwissenschaft, Dr. Magnus Hirschfeld-Stiftung, Berlin)
Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, Berlin
FSIFS-146_a
Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes des Landes Berlin
Fotografische Sammlung des ehemaligen Instituts für Sexualwissenschaft