Even Peters Sohn Henchen von Sonnenberg bekundet, daß Graf Pllilipp von Nassau ihm einen neuen Erbleihbrief über das Klarenthaler Hofgut zu Wiesbaden ausgestellt hat (ist inseriert!), nachdem der alte, von der Äbtissin Anna Brendel von Homburg und dem Konvent des Klosters Klarenthal ausgestellte Erbleihbrief (1548 Aug. 6) in einem Brand zugrundegegangen ist (dieser in den Erbleihbrief Graf Philipps inseriert!).
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Even Peters Sohn Henchen von Sonnenberg bekundet, daß Graf Pllilipp von Nassau ihm einen neuen Erbleihbrief über das Klarenthaler Hofgut zu Wiesbaden ausgestellt hat (ist inseriert!), nachdem der alte, von der Äbtissin Anna Brendel von Homburg und dem Konvent des Klosters Klarenthal ausgestellte Erbleihbrief (1548 Aug. 6) in einem Brand zugrundegegangen ist (dieser in den Erbleihbrief Graf Philipps inseriert!).
18, U 107
18 Kloster Klarenthal, Klarissen
Kloster Klarenthal, Klarissen >> Urkunden >> 1501-1600
1565 Oktober 5
Original, Pergament, deutsch, stark beschädigt an Pressel das Siegel des Johann Bernhard von Langeln; dabei unbeglaubigte Kopie des Erbleihbriefes Graf Philipps, Papier. Revers des Henchin von Sonnenberg von 1548 Aug. 6: U 102!
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben uff tag unnd jhar, wie obstehet (Geben den funfften Octobris anno domini dausent funffhundert und im funff und sechtzigstenn)
Vermerke (Urkunde): Siegler: wegen Siegelkarenz des Ausstellers Hans Bernhart von Langeln, Amtmann zu Wiesbaden
Vermerke (Urkunde): Siegler: wegen Siegelkarenz des Ausstellers Hans Bernhart von Langeln, Amtmann zu Wiesbaden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ