Stephan Blinn - Puppenspieler und Wahl-Zigeuner, Karlsruhe-Durlach
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/012 S014033/201
S014033/201
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/012 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2001
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2001 >> April 2001
Montag, 30. April 2001
Stephan Blinn geigt sehnsuchtvolle Zigeunerlieder, verdient sein Geld als Puppenspieler, hat jahrelang im Wohnwagen gelebt und schwingt sich immer wieder auf den Kutschbock, um dem Alltag zu entfliehen. Er ist mit vielen Sinti-Familien befreundet, tritt regelmäßig bei ihren Festen auf und spricht ihre Sprache. Doch sein Zigeunerleben hat Stephan Blinn sich selbst ausgesucht, denn eigentlich ist er sesshaft. In der Altstadt von Karlsruhe-Durlach hat er ein 300 Jahre altes Haus ausgebaut, in dem nun das entsteht, was ihn dann wieder in die Ferne treibt. Zum einen sind das seine Marionetten, 50 Abbilder realer Stars und Menschentypen, mit denen er Varieté-Freunde in ganz Europa begeistert. Zum anderen sind es edle Kutschen, die Blinn hegt und pflegt und mit denen er, so oft er Zeit findet, durch die Lande zieht.
Treffpunkt bei...
0:30:00; 0'30
Audio-Visuelle Medien
Blinn, Stephan (Puppenspieler)
Schneck, Fritz (Händler)
Durlach : Karlsruhe KA; Puppenspieler Blinn
Porträt: Puppenspieler Stephan Blinn
Zigeuner: Musiker Durlach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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