Jahrtagstiftung des Hans Nayff und seiner Ehefrau Katharina zu Burgebrach für die dortige Kirche
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Rep. 60 Burgebrach, 173
Rep. 60 Burgebrach Pfarrarchiv Burgebrach (Lkr. Bamberg)
Pfarrarchiv Burgebrach (Lkr. Bamberg) >> 05 Gottesdienst und Seelsorge >> 05.04 Messstiftungen
1511
Enthält:
Pergamenturkunde
Hanns Nayff zu Burgebrach und Katharina seine eheliche Hausfrau stiften einen ewigen jährlichen Jahrtag, also daß der Pfarrer zu Burgebrach mit sampt seinen zwei Capellan auf den nächsten Dinstag vor sant Barbaratag oder drei Tag vor oder nach, so es einem Pfarrer bequemlich ist, doch mit Rathe des Gotshausmeister, zu Vesperzeit singen soll eine lobliche ganze Vigil und am Dinstag darnach halten drei Seelenmesse, eine singen, die zweite lesen und unter der gesungenen Messe gedenken also: Wist ihr Allerliebsten, daß man nechten mit der Vigil und heut mit den heiligen Messen begangen het und begeht die ehrsamen Hansen Nayffen und Katharinam seine ehelichen Hausfrauen alle ihre Erben, dy noch im Leben seyn und vor uns verschyden, denselben und allen gläubigen Seelen zu Hylff und Triste sprecht ein Pater noster. Zu solcher Vigilg und Messen soll man anzünden vier schöne Kerzen bei der Bar zu brennen dy Vigilg und Messe aus. Und die drei Herren sollen nach den Messen über die Bare mit dem Rauche und Weywasser den Psalm miserere mit einem Pater noster sprechen und die Collecten Deus Indulgenciarum. Dafür soll das Gotteshaus einen Gulden erhalten, der Pfarrer dreißige gemeine Pfennig, die zwei anderen herrn jeder fünfzehn Pfennig, jeder Gotteshausmeister vier Pfennig; den Armen sollen zehn Pfennig für Brot gegeben werden.Was von dem Gulden übrig ist, soll St. Veyt verbleiben den Seelen zu Hilf und für Kerzen. Wenn kein Schüler und Schulmeister da wäre, die Seelmess zu singen, sollten dies die zwey Capellan tun, aber auch die sechs Pfennig zu ihrer Präsenz erhalten und dann ihre Messe vor oder nach lesen. Um zwanzig Gulden sollen gewisse Güter zu einem ewigen Gulden gekauft werden. Wird aus Säumnis der Gotteshausmeister der Jahrtag nicht gehalten, so sollen sie zur Pön von ihrer eigenen Habe jeder ein Orth eines Gulden den Erben und dem weisen Rath und Bürgermeistern geben, und diese den Jahrtag halten lassen. Gotteshausmeister waren Heinz Staudigel und Hans Knorr.
1511, um den den Frauentag (Lichtmess)
Pergamenturkunde
Hanns Nayff zu Burgebrach und Katharina seine eheliche Hausfrau stiften einen ewigen jährlichen Jahrtag, also daß der Pfarrer zu Burgebrach mit sampt seinen zwei Capellan auf den nächsten Dinstag vor sant Barbaratag oder drei Tag vor oder nach, so es einem Pfarrer bequemlich ist, doch mit Rathe des Gotshausmeister, zu Vesperzeit singen soll eine lobliche ganze Vigil und am Dinstag darnach halten drei Seelenmesse, eine singen, die zweite lesen und unter der gesungenen Messe gedenken also: Wist ihr Allerliebsten, daß man nechten mit der Vigil und heut mit den heiligen Messen begangen het und begeht die ehrsamen Hansen Nayffen und Katharinam seine ehelichen Hausfrauen alle ihre Erben, dy noch im Leben seyn und vor uns verschyden, denselben und allen gläubigen Seelen zu Hylff und Triste sprecht ein Pater noster. Zu solcher Vigilg und Messen soll man anzünden vier schöne Kerzen bei der Bar zu brennen dy Vigilg und Messe aus. Und die drei Herren sollen nach den Messen über die Bare mit dem Rauche und Weywasser den Psalm miserere mit einem Pater noster sprechen und die Collecten Deus Indulgenciarum. Dafür soll das Gotteshaus einen Gulden erhalten, der Pfarrer dreißige gemeine Pfennig, die zwei anderen herrn jeder fünfzehn Pfennig, jeder Gotteshausmeister vier Pfennig; den Armen sollen zehn Pfennig für Brot gegeben werden.Was von dem Gulden übrig ist, soll St. Veyt verbleiben den Seelen zu Hilf und für Kerzen. Wenn kein Schüler und Schulmeister da wäre, die Seelmess zu singen, sollten dies die zwey Capellan tun, aber auch die sechs Pfennig zu ihrer Präsenz erhalten und dann ihre Messe vor oder nach lesen. Um zwanzig Gulden sollen gewisse Güter zu einem ewigen Gulden gekauft werden. Wird aus Säumnis der Gotteshausmeister der Jahrtag nicht gehalten, so sollen sie zur Pön von ihrer eigenen Habe jeder ein Orth eines Gulden den Erben und dem weisen Rath und Bürgermeistern geben, und diese den Jahrtag halten lassen. Gotteshausmeister waren Heinz Staudigel und Hans Knorr.
1511, um den den Frauentag (Lichtmess)
Archivale
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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