Aus der Landespolitik: Gespräch mit Hermann Mühlbeyer über seine Gewerkschaftsbeitrags-Stornierung
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/009 D981028/114
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/009 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1998
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1998 >> Juli 1998
20. Juli 1998
Studio-Gespräch mit Hermann Mühlbeyer, CDU-Landtagsabgeordneter und Landesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), einer Unterabteilung der CDU, über die Stornierung seines Gewerkschaftsbeitrags. Nach 40 Jahren Mitgliedschaft in der Industrie-Gewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie will er seinen Mitgliedsbeitrag nicht weiter bezahlen. Anlaß: Die Kampagne des DGB "Deine Stimme für Arbeit und soziale Gerechtigkeit" zur kommenden Bundestagswahl 1998. Nach seiner Meinung ist die Kampagne zu sehr parteipolitisch ausgerichtet. Er will sich auch für die Streichung der Landeszuschüsse für den DGB einsetzen.
0:05:05; 0'05
Audio-Visuelle Medien
Gewerkschaft: Bergbau, Chemie und Energie
Gewerkschaft: DGB
Partei: CDU: Bundestagswahl 1998
Partei: CDU: DGB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
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