Dokumente aus der Zeitkapsel auf dem Dachreiter des Rathauses, welche 1877 in die erneuerte Kapsel gelegt und 2016 anlässlich der Rathaussanierung bei Öffnung der Kapsel geborgen wurden
Vollständigen Titel anzeigen
D 90/101
D 90 Besondere Einzelstücke
D 90 Besondere Einzelstücke >> Baumaßnahmen. Denkmäler
1758-1877 (2016)
Enthält:
- Fragmente des Stadtplans von 1876, Quadr.1;
- Veröffentlichung der Etats der Stadt-, Stiftungs- und Armenpflege 1876/77 in der Tübinger Chronik, Quadr. 2;
- Fragmente einer Ausgabe des "Beobachters" zur Enthüllung des Uhlanddenkmals 1873, Quadr. 3;
- drei Fotos von Paul Sinner (nur noch schwach erkennbar zwei Ansichten vom Rathaus und die Neckartalseite der Stadt, vom Österberg aus gesehen), Quadr. 4;
- 20 Münzen von 1758 bis 1871 aus verschiedenen Ländern (Verzeichnis mit den Rechercheergebnissen vom Dez. 2016 liegt bei), Quadr. 5;
- ein Blechschild mit der Aufschrift " Mornhinweg Flaschner 1877", Quadr. 6;
- Quadr. 7: Fragmente der Urkunde, verfasst von Oberbürgermeister Gös (Konzept siehe A70/3086; Kopie davon in Bika M 332/5); Fragmente der gedruckten Liste der bürgerlichen Kollegien, mit handschriftlichen Mitteilungen über eine Brandserie in der Stadt 1876/77; Fragmente der Mitteilung von Kupferschmied Ferdinand Friedrich Haug (1844-1919), der die Kapsel gefertigt hat und die 20 Münzen stiftete (Die von ihm erwähnte Urkunde von 1698 befindet sich unter A10/162); - zwei Umschlägen mit weiteren Fragmente (nicht zuzuordnen);
- Quadr. 8: Transkriptionen zu den handschriftlichen Dokumenten und Rekonstruktionsversuche dieser Dokumente (A. Zacharias, 2016);
- Fragmente des Stadtplans von 1876, Quadr.1;
- Veröffentlichung der Etats der Stadt-, Stiftungs- und Armenpflege 1876/77 in der Tübinger Chronik, Quadr. 2;
- Fragmente einer Ausgabe des "Beobachters" zur Enthüllung des Uhlanddenkmals 1873, Quadr. 3;
- drei Fotos von Paul Sinner (nur noch schwach erkennbar zwei Ansichten vom Rathaus und die Neckartalseite der Stadt, vom Österberg aus gesehen), Quadr. 4;
- 20 Münzen von 1758 bis 1871 aus verschiedenen Ländern (Verzeichnis mit den Rechercheergebnissen vom Dez. 2016 liegt bei), Quadr. 5;
- ein Blechschild mit der Aufschrift " Mornhinweg Flaschner 1877", Quadr. 6;
- Quadr. 7: Fragmente der Urkunde, verfasst von Oberbürgermeister Gös (Konzept siehe A70/3086; Kopie davon in Bika M 332/5); Fragmente der gedruckten Liste der bürgerlichen Kollegien, mit handschriftlichen Mitteilungen über eine Brandserie in der Stadt 1876/77; Fragmente der Mitteilung von Kupferschmied Ferdinand Friedrich Haug (1844-1919), der die Kapsel gefertigt hat und die 20 Münzen stiftete (Die von ihm erwähnte Urkunde von 1698 befindet sich unter A10/162); - zwei Umschlägen mit weiteren Fragmente (nicht zuzuordnen);
- Quadr. 8: Transkriptionen zu den handschriftlichen Dokumenten und Rekonstruktionsversuche dieser Dokumente (A. Zacharias, 2016);
Zeitkaspel auf dem Dachreiter des Tübinger Rathauses
Quadr. 1-8
Sachakte
Gös, Julius, ~~~
Haug, Ferdinand Friedrich, Kupferschmied
Mornhinweg, Flaschner
N.N.
Rathaus
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:35 MESZ