Gewerbe- und Handelsverein Oldenburg (Bestand)
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NLA OL, Erw 153
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Nichtstaatliches Archivgut >> 3.5 Vereine / Politische Organisationen
1840-1935
Enthält: Organisation und Haushalt sowie allgemeine Angelegenheiten 1840-1935 (41); Untergruppen des Gewerbe- und Handelsvereins und andere Vereine 1840-1927 (45); Verband der Handels- und Gewerbevereine in Oldenburg 1868-1906 (11); Handelskammern, Deutscher Handelstag und andere Organisationen 1861-1919 (15); Auswärtige Vereine und Verbände 1839-1918 (25); Bund, Reich und Großherzogtum 1841-1917 (16); Kommunale und sonstige öffentliche Einrichtungen in der Stadt Oldenburg 1841-1920 (14); Gesetze und Verordnungen, Justiz 1841-1920 (14); Steuern und Zölle 1853-1907 (8); Auswärtige Handelsbeziehungen 1847-1900 (7); Schifffahrt und Fischerei 1842-1910 (16); Landstraßen 1844-1854 (3); Eisenbahnen 1845-1907 (17); Post und Telegraph 1847-1918 (3); Industrie, Handwerk, Arbeiter 1837-1903 (15); Banken und Versicherungen 1845-1910 (10); Münzen, Maße und Gewichte 1846-1871 (3); Groß- und Einzelhandel 1841-1916 (14); Statistik 1834-1902 (3); Verhütung gewerblicher Unfälle 1841-1879 (3); Ausstellungen 1842-1907 (74); Schulen, berufliche Fortbildung, Sport 1841-1933 (9); Verschiedene Unterlagen (u.a. Korrespondenzen, Gutachten, Drucksachen) 1851-1934 (20); Pläne und Plakate auswärtiger Ausstellungen 1855-1937 (24); Pläne und Plakate oldenburgischer Ausstellungen 1876-1910 (18); Amts- und Rechnungsbücher (mit Beilagen) 1858-1919 (41).
Beschreibung: Erw 153 Gewerbe- und Handelsverein Oldenburg
Zeit : 1834-1937
Geschichte des Bestandsbildners: 1840 wurde in der Stadt Oldenburg der Handels- und Gewerbeverein gegründet, der personell mit der Clubgesellschaft "Union" nahezu identisch war. Es war die älteste privat organisierte wirtschaftliche Organisation für das Herzogtum Oldenburg, die zeitlich die Lücke zwischen den Gilden und der im Jahre 1900 gegründeten Industrie- und Handelskammer ausfüllte. Zu den Initiatoren gehörten Personen vor allem aus Oldenburg, Delmenhorst, Varel und Jever, aber auch Südoldenburg war vertreten; unterstützt wurde der Verein zudem von der Beamtenschaft des Herzogtums. Der Verein blieb auch nach der Gründung der Industrie- und Handelskammer bestehen und existiert noch heute als Mitglied im Unternehmerverband Dienstleistung Nordwest e.V.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Beschreibung: Erw 153 Gewerbe- und Handelsverein Oldenburg
Zeit : 1834-1937
Geschichte des Bestandsbildners: 1840 wurde in der Stadt Oldenburg der Handels- und Gewerbeverein gegründet, der personell mit der Clubgesellschaft "Union" nahezu identisch war. Es war die älteste privat organisierte wirtschaftliche Organisation für das Herzogtum Oldenburg, die zeitlich die Lücke zwischen den Gilden und der im Jahre 1900 gegründeten Industrie- und Handelskammer ausfüllte. Zu den Initiatoren gehörten Personen vor allem aus Oldenburg, Delmenhorst, Varel und Jever, aber auch Südoldenburg war vertreten; unterstützt wurde der Verein zudem von der Beamtenschaft des Herzogtums. Der Verein blieb auch nach der Gründung der Industrie- und Handelskammer bestehen und existiert noch heute als Mitglied im Unternehmerverband Dienstleistung Nordwest e.V.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
9,4; 471 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Literatur: Georg Holtzinger (Bearb.), Festschrift des Oldenburgischen Gewerbe- und Handelsvereins zu dem 50jährigen Jubiläum 1891, Oldenburg 1891; Harry Colmsee (Bearb.), 125 Jahre Gewerbe- und Handelsverein von 1840 e.V., Oldenburg 1965; Hermann Klostermann (Bearb.), Gewerbe- und Handelsverein von 1840, Oldenburg 1990.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ