G Nachlässe
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Gliederung
BLB Conrad Altbestand Stadt Berleburg (Verzeichnet von Dr. Horst Conrad) Altbestand Stadt Berleburg (Verzeichnet von Dr. Horst Conrad)
Altbestand Stadt Berleburg (Verzeichnet von Dr. Horst Conrad)
Der Bestand G umfasst in der Hauptsache Nachlasspapiere der Berleburger Kaufmannsfamilien Scheffer, Althaus, Marburger und Wüstenhöfer. Ein Teil dieser, offenbar von Hinsberg gesammelten Archivalien, fand Verwendung für seine Schilderung der Berleburger Kaufmannsfalilien in: Sayn-Wittgenstein-Berleburg, Bd V. , Berleburg 1920, S. 70ff.. Der Nachlass Scheffer-Althaus umfasst Korrespondenzen und Geschäftspapiere des Johann Daniel Scheffer (1741 - 1795) und seines Sohnes Ludwig Christian Scheffer, der sich auch Schäfer nannte. Dieser heiratete 1786 Maria Katharina Althaus, Tochter des Heinrich Johann Althaus. Nach der Übergabe des Geschäftes durch J. D. Scheffer an L. Chr. Scheffer im Jahre 1795 beteiligte sich dessen Schwager Ludwig Heinrich Althaus (1764 - 1854) als Compagnon daran. 1854 ging die Firma Scheffer und Co. auf Ludwig Heinrichs Sohn Franz Althaus (1800 - 1864) über. Dessen Sohn, gleichfalls Franz genannt, erbte den Besitz 1864. Nach dessen Tod im Jahre 1909 wurden die ehemals Scheffer-Althaus'schen Liegenschaften und die schriftlichten Hinterlassenschaften versteigert. Der heute der Stadt Bad Berleburg verbliebene Nachlassteil bildet eine Ergänzung des Teiles, der sich im Besitz von Otto Althaus befindet (vgl. hierzu: Die Berleburger Chroniken, Hrsg. von W. Hartnack, Laasphe 1964, S. 153 f.).[Nachlass von Otto Althaus ist nicht mehr existent, siehe Nachforschungen von H.F. Petry.]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:20 MEZ