3/5 [fol. 370ff.]: 1659 Febr. 15 (Senatsprotokoll)
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UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXIV
Enthält: Anwesend: Prorektor Lauterbach, Wagner, Gravius, Hafenreffer, Broetbeck, Pregitzer, Graft; 1.) Schwierigkeiten der Universität in Sachen Amtsenthebung des Meiers zu Weilimdorf Hans Paul Stubenvoll wegen einer Geldforderung des Junkers [Friedrich Benjamin] Münchinger (Anm. 1). [UAT 3/5, Bl. 370]; 2.) Nochmaliger Antrag des Veit Jacob Neiffer auf Aushändigung seines Erbgutes. [UAT 3/5, Bl. 370]; 3.) Dem Ansuchen des Ober- und Untervogts entsprechend Auftrag an die Buchbinder und Pedellen, studentisches Fastnachtstreiben zu unterbinden. [UAT 3/5, Bl. 370]; 4.) Nochmalige Forderung an Frau [Agatha Christina] Gerhart, in ihrem Haus auf bessere Sitten zu achten. [UAT 3/5, Bl. 370']; 5.) [a] Vorgelegter Kontrakt des Tübinger Buchdruckers Dietrich Werlin und des Christoff Bansovius, Kellermeister zu Pfullingen, hinsichtlich dessen Anteil am Haus in der Ammergasse. [UAT 3/5, Bl. 370']; [b] Gesuch der Dieterlinischen Erben wegen eines Kapitalausstands beim Gerstenmeyerischen Hausverkauf. [UAT 3/5, Bl. 370']; 6.) Antrag des Tübinger Bürgers Martin Nötlin auf eine Anleihe aus dem Kellenbenzischen Stipendium. [UAT 3/5, Bl. 371]; 7.) Anfrage des Prorektors [Dr. Lauterbach] wegen eines Verhörs in Sachen Agnes Honold. [UAT 3/5, Bl. 371]; 8.) Klage des Mag. [Georg Friedrich] Vollmer (-mar) (Anm. 2) und des [Johann Christian] Geilfueß (Anm. 3) über die schlesischen Studenten im Hause der Frau [Agatha Christina] Gerhart wegen Nachthändel. ([Ernst v.] Schilling, [Johann Georg] Knoet, Friderich Nimsch (Anm. 4), [Georg Friedrich v.] Nimisch (Anm. 5), Hans Henrich Geilhorn) [UAT 3/5, Bl. 371ff.]; 9.) [a] Anfrage des Liz. Pregitzer als Administrator des Crusianischen Stipendiums wegen des Müllerischen Hausverkaufs. [UAT 3/5, Bl. 372]; [b] Hinweis des Prorektors [Dr. Lauterbach] auf die Stipendienangelegenheit bei, Laubenmeyer (Anm. 6) zu Reutlingen. [UAT 3/5, Bl. 372]; Anm. 1: [Friedrich Benjamin] Münchinger: Pf § 2531. Anm. 2: [Georg Friedrich] Vollmer: MUT 24651; MUT 25348; MUT 26030. Anm. 3: [Johann Christian] Geilfueß: MUT 23368; MUT 24846. Anm. 4: Friderich Nimsch: MUT 24889; [v. Nimbst]. Anm. 5: [Georg Friedrich v.] Nimisch: MUT 41878. Anm. 6: Laubenmeyer: Vgl. Mag. Philip Laubenberger, Pfarrer zu Reutlingen. [UAT 3/5, Bl. 287]
Akte
Acta Senatus, Bd. XXIV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
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