Heinrich Kaepler, "elter burger", Statthalter und Verweser des Ammanns zu Altdorf, schlichtet einen Streit zwischen Michel Sutermeister, Kaufmann des Klosters Baindt im Namer seiner Äbtissin Wandelburg Wielin, vertreten durch seinen Fürsprecher Hans Hafner, und Michel Veser, Bürger zu Altdorf, vertreten durch seinen Fürsprecher, Jacob Stil. Veser ficht die jährliche Bezinsung eines ihm gehörenden, näher beschriebenen Gartens mit 20 Pf. Ravensburger Währung an das Kloster Baindt an. Nach Verlesung eines Zinsrödels entscheidet das Gericht zugunsten des Klosters. Die Verhandlungen werden im Einzelnen geschildert.
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Heinrich Kaepler, "elter burger", Statthalter und Verweser des Ammanns zu Altdorf, schlichtet einen Streit zwischen Michel Sutermeister, Kaufmann des Klosters Baindt im Namer seiner Äbtissin Wandelburg Wielin, vertreten durch seinen Fürsprecher Hans Hafner, und Michel Veser, Bürger zu Altdorf, vertreten durch seinen Fürsprecher, Jacob Stil. Veser ficht die jährliche Bezinsung eines ihm gehörenden, näher beschriebenen Gartens mit 20 Pf. Ravensburger Währung an das Kloster Baindt an. Nach Verlesung eines Zinsrödels entscheidet das Gericht zugunsten des Klosters. Die Verhandlungen werden im Einzelnen geschildert.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 369 II U 10
N. 43
U 43
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 369 II Kloster Baindt
Kloster Baindt >> Urkunden
1451 Juli 20 (am naechsten zinstag vor sant Iacobs tag des meren des hailigen zwoelffbotten)
Folio (Höhe x Breite)
Urkunden
Baindt, Wandelburg Wielin, Äbtissin von
Hafner, Hans
Kaepler, Heinrich, "elter burger", Statthalter und Verweser des Ammanns zu Altdorf
Stil, Jakob
Sutermeister, Michel, Kaufmann des Klosters Baindt
Veser, Michel
Wandelburg, Äbtissin s. Baindt
Altdorf = Weingarten RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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