Realgymnasium Stuttgart: Rechnungen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 1/450
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Rechnungen der unteren Verwaltungsbehörden >> Geschäftsbereich Kultministerium >> Höhere Lehranstalten
1872-1911
Überlieferungsgeschichte
Das aus der sog. realistischen bzw. nichtgriechischen Abteilung des Stuttgarter Eberhard-Ludwig-Gymnasiums hervorgegangene Realgymnasium wurde durch Erlass vom 20.4.1872 als selbstständige Anstalt eingerichtet. Seit 1926 trägt es nach seinem Begründer den Namen 'Dillmann-Realgymnasium'. Die Rechnungen und - lückenhaften - Rechnungsbeilagen des Realgymnasiums gehörten ursprünglich zu dem aus dem Finanzarchiv stammenden Mischbestand der Neueren Rechnungen. In den Jahren 1911/12 - 1921/22 wurden die Rechnungen mit denen des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums zusammengebunden (vgl. Bestand F 1/452). Akten des Dillmann-Gymnasiums finden sich in Bestand FL 210/1.
Vorbemerkungen: Das Realgymnasium in Stuttgart entwickelte sich aus der "realistischen" bzw. "nichtgriechischen" Abteilung des Stuttgarter Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums, von dem es durch Erlaß vom 20. April 1872 definitiv als selbständige Anstalt abgetrennt wurde. Bei dem Stuttgarter Realgymnasium handelt es sich demnach um ein wirkliches Gymnasium, das in 10 Klassen zum Abitur führte und den Schwerpunkt auf den Unterricht in Mathematik sowie seit 1924 auch auf die Neueren Sprachen legte. Es ist somit nicht mit den Realschulen I. Ordnung auf eine Stufe zu stellen, die seit 1882 auch "Realgymnasien" hießen. 1926 wurde es nach seinem Begründer und ersten Rektor Christian Heinrich Dillmann (1829-1899) "Dillmann-Realgymnasium" genannt. Es besteht bis heute als "Dillmann-Gymnasium" fort. Die nachstehend verzeichneten Rechnungen des Stuttgarter Realgymnasiums bildeten ursprünglich einen Bestandteil des aus dem Finanzarchiv stammenden und zunächst nur summarisch inventarisierten Bestandes E 225/226 (Neuere Rechnungen) und wurden um 1970 als Bestand F 1/452 verselbständigt. Die Rechnungsbücher der Jahre 1911/1912 bis 1921/1922 befinden sich allerdings im Bestand F 1/450: Eberhard-Ludwigs-Gymnasium, Rechnungen, da die Rechnungen beider Gymnasien zeitweise in einem Band vereinigt wurden. Die Verzeichnung wurde 1993 vom Zeitangestellten Dr. Dieter Schütz unter Anleitung von Archivrat Dr. Peter Müller besorgt. Die Reinschrift fertigte Hildegard Aufderklamm. Die Abschlußkorrekturen und die Formulierung des Vorwortes übernahm die Unterzeichnete. Der Bestand F 1/452: Realgymnasium Stuttgart, Rechnungen, umfaßt 78 Archivalieneinheiten im Umfang von 1,0 lfd. Regalmetern. Ludwigsburg, August 1994 (Dr. Marlene Meyer-Gebel)
Das aus der sog. realistischen bzw. nichtgriechischen Abteilung des Stuttgarter Eberhard-Ludwig-Gymnasiums hervorgegangene Realgymnasium wurde durch Erlass vom 20.4.1872 als selbstständige Anstalt eingerichtet. Seit 1926 trägt es nach seinem Begründer den Namen 'Dillmann-Realgymnasium'. Die Rechnungen und - lückenhaften - Rechnungsbeilagen des Realgymnasiums gehörten ursprünglich zu dem aus dem Finanzarchiv stammenden Mischbestand der Neueren Rechnungen. In den Jahren 1911/12 - 1921/22 wurden die Rechnungen mit denen des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums zusammengebunden (vgl. Bestand F 1/452). Akten des Dillmann-Gymnasiums finden sich in Bestand FL 210/1.
Vorbemerkungen: Das Realgymnasium in Stuttgart entwickelte sich aus der "realistischen" bzw. "nichtgriechischen" Abteilung des Stuttgarter Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums, von dem es durch Erlaß vom 20. April 1872 definitiv als selbständige Anstalt abgetrennt wurde. Bei dem Stuttgarter Realgymnasium handelt es sich demnach um ein wirkliches Gymnasium, das in 10 Klassen zum Abitur führte und den Schwerpunkt auf den Unterricht in Mathematik sowie seit 1924 auch auf die Neueren Sprachen legte. Es ist somit nicht mit den Realschulen I. Ordnung auf eine Stufe zu stellen, die seit 1882 auch "Realgymnasien" hießen. 1926 wurde es nach seinem Begründer und ersten Rektor Christian Heinrich Dillmann (1829-1899) "Dillmann-Realgymnasium" genannt. Es besteht bis heute als "Dillmann-Gymnasium" fort. Die nachstehend verzeichneten Rechnungen des Stuttgarter Realgymnasiums bildeten ursprünglich einen Bestandteil des aus dem Finanzarchiv stammenden und zunächst nur summarisch inventarisierten Bestandes E 225/226 (Neuere Rechnungen) und wurden um 1970 als Bestand F 1/452 verselbständigt. Die Rechnungsbücher der Jahre 1911/1912 bis 1921/1922 befinden sich allerdings im Bestand F 1/450: Eberhard-Ludwigs-Gymnasium, Rechnungen, da die Rechnungen beider Gymnasien zeitweise in einem Band vereinigt wurden. Die Verzeichnung wurde 1993 vom Zeitangestellten Dr. Dieter Schütz unter Anleitung von Archivrat Dr. Peter Müller besorgt. Die Reinschrift fertigte Hildegard Aufderklamm. Die Abschlußkorrekturen und die Formulierung des Vorwortes übernahm die Unterzeichnete. Der Bestand F 1/452: Realgymnasium Stuttgart, Rechnungen, umfaßt 78 Archivalieneinheiten im Umfang von 1,0 lfd. Regalmetern. Ludwigsburg, August 1994 (Dr. Marlene Meyer-Gebel)
78 Bände (1,0 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
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